Start in die Heimspielserie gegen SC Magdeburg

Auf entscheidende Tore von Mait Patrail hofft die TSV im zweiten Heimspiel gegen SC Magdeburg. (Foto: st)

Konkurrent der TSV Hannover-Burgdorf hat sich gezielt verstärkt

BURGDORF (st). Es ist eigentlich ein ewig junges Duell. Seit die TSV Hannover-Burgdorf vor vier Jahren in die Handball-Bundesliga aufgestiegen ist, sind die Duelle mit dem SC Magdeburg hart umkämpft und von einer Intensität geprägt, die ihresgleichen sucht. Die gesunde Rivalität ist nicht nur aufgrund der ehemaligen Burgdorfer Trainer Frank Carstens und Dirk Pauling ein junges Thema, schon im ersten Match im ersten Bundesligajahr der Recken 2009/2010 hatte diese Begegnung Derbycharakter.
Am Mittwoch, 11. September, ab 20.15 Uhr kommt es erneut zum Aufeinandertreffen der TSV und dem SC Magdeburg in der Swiss Life Hall und beide Teams wollen mit viel Einsatz und Engagement einen Erfolg verbuchen. Die Magdeburger haben einen optimalen Saisonstart geschafft und sind mit 6:0-Punkten noch ungeschlagen, obwohl sie einen kräftigen Umbruch über sich ergehen lassen mussten. Mit Björgvin Gustavsson (zum Bergischen HC), Markus Hammerschmidt TS Großburgwedel), Ales Pajovic (TuS N.-Lübbecke), Moritz Schäpsmeier (GWD Minden), Stian Tönnesen (HK Malmö), Philipp Weber (SC DHfK leipzig) und Bennet Wiegert (Jugendkoordinator SCM) verloren sie sieben Akteure. Die Abgänge haben sie scheinbar gut verkraftet und mit Michael Haaß (von Frisch Auf Göppingen), Dario Quenstedt (TuS N.-Lübbecke), Marko Bezjak (RK Gorenje Velenje) und zuletzt Kreisläufer Marco Oneto (MKB Veszprem) auch vier hochkarätige Spieler dazu bekommen. Torwart Philip Ambrosius aus der eigenen Jugend ergänzt das Torwarttrio im Kader um Frank Carstens.
Der Coach ist bisher mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden und will die hohen Erwartungen in Magdeburg erfüllen. Ein Europapokalplatz muss beim SCM schon drin sein, damit die Verantwortlichen und das Umfeld der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt zufrieden sind. Der 8.Platz aus der vergangenen Serie zwei Ränge hinter den Recken, war enttäuschend, aber der SCM hatte mit vielen verletzten Akteuren zu kämpfen.
Damit die Gäste der TSV in Hannover nicht gewinnen können, werden Lars Lehnhoff und Co viel Arbeit leisten müssen. Mit den eigenen Zuschauern, dem 32:28-Erfolg im Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen im Rücken und einer engagierten Vorstellung ist ein weiterer Sieg durchaus realisierbar. Besonders die Rückraumachse mit Jan Fiete Buschmann, Vasko Selvaljevic und Mait Patrail muss aber noch an ihrer Qualität arbeiten. Die Chancenverwertung ist noch nicht optimal. Dafür ist die Abwehrleistung der Recken bisher ansprechend und auch die Torwarte Martin Ziemer und Nikolai Weber zeichnen sich durch gute Aktionen aus.
Mit der Partie gegen Magdeburg startet die TSV eine Heimserie von drei Begegnungen in Folge. Am 21, September gegen HBW Balingen-Weilstetten und am 25. September gegen die Rhein-Necker Löwen stehen weitere Spiele in der Swiss Life Hall auf dem Spielplan.