"Sieben Berge-Cup" mit RSE und Heeßel

Ein Beitrag von Klaus Depenau - Offene Hallenlandesmeisterschaft in Alfeld

RAMLINGEN/HEESSEL (kd). Als "offene Niedersächsische Hallenmeisterschaft um den Lotto Cup" wird das eintägige Fußball-Hallenturnier in Alfeld nach dem Ausstieg des Sponsors seit zwei Jahren zwar nicht mehr geführt, doch hat das Traditionsturnier nichts von seiner Ausstrahlungskraft verloren.
So kämpfen am Freitag, 13. Januar 2017, von 17.30 Uhr an in der BBS Sporthalle in Alfeld nicht weniger als zwölf Mannschaften in vier Staffeln um den Turniersieg bei der 20. Auflage des Hallenfußballturniers um den "Sieben Berge Cup 2017", bei dem in der Vergangenheit nicht nur der ehemalige tschechische Meister Dukla Prag, sondern auch die Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim (4), TSV Havelse (2), BSV Schwarz Weiß Rehden, sowie Arminia Hannover (2) und der SC Langenhagen (2) zu den Siegern zählten, die am häufigsten das weit über die Grenzen Alfelds bekannte Traditionsturnier gewannen.
Titelverteidiger ist der FC Eintracht Northeim, der sich im vergangenen Jahr bei seinem 6. Anlauf das erste Mal in die Siegerlisten des Turniers eintragen konnte, das am Freitag trotz Eintrittspreisen von mindestens zehn Euro wiederum von über tausend Zuschauern besucht sein wird.
Dem Organisationsteam unter der Führung von Uwe Möhle vom TSV Warzen gelang es wiederum, zwölf Mannschaften von der der Kreisliga bis hin zur Oberliga nach Alfeld zu verpflichten, die um den Turniersieg und Prämien von insgesamt 2.500 Euro kämpfen. Zu den Teilnehmern des Traditionsturniers gehört am Freitag neben dem Oberligisten und Titelverteidiger FC Eintracht Northeim auch die fünf Landesligisten SV Bavenstedt, MTV Almstedt, VfL Bückeburg sowie der SV Ramlingen/Ehlershausen und der Heeßeler SV.
Ein Bezirksligist wie der Lokalmatador SV Alfeld, sowie die fünf Kreisligisten SVG Einbeck 05, WTW Wallensen, FC Concordia Hildesheim, TuSpo Lamspringe und TSV Deinsen komplettieren das zwölf Mannschaften umfassende Teilnehmerfeld, das in vier Vorrundengruppen im Modus "jeder gegen jeden" mit Rundumbande die Gruppenersten und Gruppenzweiten jeder Gruppe für das Viertelfinale ermitteln.
Die Viertelfinalisten ermitteln nach dem K.o-System dann die Teilnehmer für das Halbfinale, dem sich dann nach dem Spiel der beiden Halbfinalverlierer um Platz 3 das Endspiel der Semifinalsieger anschließt. Die Auslosung ergab, das der SV Ramlingen/Ehlershausen und der Heeßeler SV auf zwei Vorrundengruppen verteilt wurden.
Glück hatte der SV Ramlingen/Ehlershausen, der in der Gruppe A bei seiner 16. Teilnahme gegen Gegner wie dem Kreisligisten TuSpo Lamspringe (19.00 Uhr) und dem Klassengefährten MTV Almstedt (20.00 Uhr) in der Lage sein sollte, einen der beiden ersten Plätze zu belegen, die dann zum Einzug in das Viertelfinale berechtigen würden.
"Leider wollen viele meiner Spieler nicht in der Halle spielen, da die Verletzungsgefahr doch sehr groß ist", gab Trainer Kurt Becker zu.
Der Einzug ins Viertelfinale sollte auch dem Heeßeler SV bei seiner 3. Teilnahme in der Gruppe B gelingen. Zum Auftakt trifft der kleine HSV um 18.15 Uhr zuerst auf den Kreisligisten FC Concordia Hildesheim. Um 20.15 Uhr trifft die Auswahl von Trainer Hendrik Großöhmichen, die sich in Alfeld aus neun Spielern zusammensetzt,, zu denen Jan-Henrik Matthes, Kai Niklas Marx, Yannick Bahls und Sahin Caran gehören, noch auf den Klassengefährten VfL Bückeburg.
Von 20.40 bis 21.40 Uhr werden die Viertelfinalspiele ausgetragen, denen sich dann von 21.40 Uhr an die Halbfinalspiele bis hin zu den Endspielen anschließen werden, ehe das Spektakel unter dem Alfelder Hallendach mit dem Endspiel über 2 x 10 Minuten gegen 23.00 Uhr mit der Siegerehrung zu Ende geht.