SC Wedemark peilt Aufstieg in die Kreisliga für 2016 an

Das Team des SC Wedemark geht zuversichtlich in den Marktspiegel Pokal. Trainer Sven Havekost, hinten 2. v.r., freut sich besonders auf das Derby mit dem MTV Mellendorf. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Trainer Sven Havekost setzt stark auf den eigenen Nachwuchs

BISSENDORF (hhs). Die beiden Teilnehmer am MARKTSPIEGEL-Pokal aus der Gemeinde Wedemark sind der SC Wedemark und der MTV Mellendorf. Die Mellendorfer spielen in der Kreisliga, der SC Wedemark in der 1. Kreisklasse. Beide freuen sich auf das „Derby“, das in der Gruppe B auf der Sportanlage des TSV Hänigsen stattfinden wird. Diese Gruppe verspricht interessante Begegnungen, denn dort treten auch der TSV Hänigsen selbst und TSV Engensen II an.
Der SC Wedemark wird in der kommenden Saison wieder in der ersten Kreisklasse antreten. Da hat er auch in der vergangenen Saison gespielt, ist aber nur mit einer Menge Glück nicht abgestiegen. Am Ende waren die Bissendorfer Vor-Vorletzte vor Resse und Brelingen. Trainer Sven Havekost ist zwar jung und dynamisch, kann aber als Trainer im Bereich Fußball dennoch auf Erfolge in der Niedersachsenliga und in der Regionalliga sowie eine Deutsche Meisterschaft verweisen, allerdings im Jugendbereich für den TSV Havelse. Havekost selbst hat als Jugendlicher vier Jahre beim SC Wedemark gespielt. Sein Co-Trainer ist Marco Reese.
Der SC Wedemark geht mit mehr als 20 Spielern in die kommende Saison. Die Namen: Dennis Becker, Juri Cujko, Jakob Denkina, Stefan Dietze, Dennis Dörr, Jan Heidotting, Pascal Hermanns, Constantin Holz, Henning Kalkühler, Pascal Kirchner, Fabian Krampe, Mario Kummer, Daniel Meyer, Christoph Moll, Florian Morcinek, Marco Ring, Alex Schewe, Felipe Siqueira, Giv Tolovi, Matthias von Einem, Dennis Wagner, Stefan Wagner und Marc Zimmermann. Auf zwei Neuzugänge verweist der Trainer. Jakob Denkina ist neu hinzugekommen und Giv Tolovi ist als Torwart vom OSV Hannover zum SC Wedemark gestoßen.
Das sind zwar 23 Namen, aber Trainer Sven Havekost weiß, dass er einige Spieler in den kommenden Monaten wegen Studienbeginn oder beruflicher Veränderungen verlieren wird. Das sei einfach so, sagt er, wenn man auf junge Spieler setzen will. Er sehe seine dringendste Aufgabe darin, zunächst einmal Ruhe ins Team zu bringen. „Wir streben einen gesicherten Platz im Mittelfeld an. Die Spieler der vergangenen Saison sind alle bei uns geblieben, sodass wir nun wirklich gut und realistisch planen können: Die Jugendspielgemeinschaft mit Brelingen und Resse trägt Früchte. Die gemeinsame A-Jugend hat die zweite Aufstiegsrunde gewonnen. Da sind eine Menge hoffnungsvoller Talente in der Mannschaft, mit denen wir für 2016 den Aufstieg in die Kreisliga anpeilen können.“