RSE will sich gegen Hameln keine Blöße geben

Marvin Omelan fällt mit Bänderriss verletzt aus

RAMLINGEN (kd). „Außer Spesen nichts gewesen!“ So lässt sich am besten das Verfolgerduell der Fußball-Landesliga zwischen dem jetzigen Tabellenzweiten TuS Sulingen (39 Punkte) und dem Dritten SV Ramlingen/Ehlershausen (38 Zähler) beschreiben, das am Sonntag mit einem 1:0 (1:0)-Sieg der Sulinger durch das Tor von Salem Garaf aus der 27. Minute endete.
Damit verpassten die Ramlinger nicht nur die Gelegenheit, mit einem Sieg bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter HSC Hannover heranzurücken, der tags zuvor nicht über ein 1:1-Remis beim MTV Almstedt hinauskam, sondern gingen auch aus dem siebten Vergleich beider Mannschaften als Verlierer vom Platz. „Langsam glaube ich es selber, dass der TuS Sulingen unser Angstgegner ist“, gestand dann auch Ramlingens Trainer Kurt Becker nach der Niederlage auf dem gut bespielbaren Kunstrasenplatz in Sulingen ein.
„Ärgerlich, dass ein Abwehrfehler von uns prompt mit dem entscheidenden Tor zum 0:1 bestraft wurde", sagte Kurt Becker, der von einem chancenarmen Spiel sprach. Zu allem Überfluss musste Marvin Omelan noch mit Verdacht auf einen Bänderriss ausscheiden, so dass der RSE nach drei bereits erfolgten Auswechslungen das Spiel in Unterzahl beenden mussten.
Um nach der unglücklichen Niederlage in Sulingen nicht noch weiter an Boden zu verlieren, zählt für den RSE daher am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen die SG Hameln 74 nur ein Sieg. Bevor der Anpfiff erfolgt, werden um 14 Uhr auf dem Ramlinger Sportplatz an die hundert Kinder und Jugendliche ein von einem Textilhersteller initiiertes Bekleidungskonzept vorstellen, das mit Drohnenaufnahmen für die Teilnehmer festgehalten wird.
Mit dem Tabellenachten SG Hameln 74 wartet auf die Ramlinger dann ab 15 Uhr ein besonders unangenehmer Gegner, der mit einem 2:1-Sieg beim TuS Garbsen die Winterpause beendete. Vor allem auf fremden Plätzen erwies sich die Mannschaft von Trainer Paul Bicknell schon öfter als ein Stolperstein. So gewannen die Hamelner mit ihrem Torjäger Robin Tegtmeyer (7 Treffer) bereits vier ihrer bisherigen sechs Auswärtspartien. Da der RSE aber zu Hause mit 22 Punkten über die zweitbeste Heimbilanz aller Mannschaften verfügt, sollte bei konzentrierter Spielweise eine Wiederholung des 4:2-Hinspielsieges möglich sein.