RSE muss beim PORTA-Pokal zuschauen

SV Ramlingen/Ehlershausen scheidet schon in der Vorrunde aus

RAMLINGEN (kd). Mit einem aus Sicht des Veranstalters negativen Verlauf wurde am Montag der 5. Vorrundenspieltag des PORTA-Pokalturniers in Ramlingen eröffnet. So zog der SV Ramlingen/Ehlershausen in seinem letzten Vorrundenspiel der Gruppe A gegen den Oberligisten Arminia Hannover, der bis dato noch ohne Punktgewinn war, überraschend mit 0:4 (0:2) den Kürzeren und schied damit bereits nach der Vorrunde mit nur einem Sieg und zwei Niederlagen vorzeitig aus.
„Das ist auch für uns bedauerlich. Zumal es unser Jubiläumsturnier ist“, gab Ramlingens Trainer Kurt Becker zu. „Wir hatten auf das Erreichen des Halbfinales gehofft.“ Bereits zur Halbzeit hatten die Arminen durch ein Eigentor von Carsten Folprecht (14.) und einen Treffer des ehemaligen Ramlingers Dag Rüdiger (44.) mit einer 2:0-Führung den Grundstock zum Sieg gelegt. „In der 2. Halbzeit haben wir dann alles daran gesetzt, den Ausgleich zu erzielen. Ein Unentschieden hätte uns zum Einzug ins Halbfinale bekanntlich gereicht. Doch haben uns die Arminen dann klassisch ausgekontert und durch ein Traumtor von Jordan Petrov und Mohamed Saade noch zwei Tore erzielt.“
Der RSE darf sich nun damit trösten, dass er sich am Mittwoch zwar mit den Profis von Hannover 96 messen durfte, ansonsten aber die Spiele beim PORTA-Pokalturnier als Zuschauer verfolgen muss. Als Sieger der Gruppe A ging Hannover 96 U 21 hervor, die sich im Turnierverlauf keine Blöße gaben und auch ihr abschließendes Vorrundenspiel der A-Gruppe gegen den MTV Eintracht Celle nach einem Eigentor von Yannick Ehlers (17.) und einem Treffer von Marcel Langer (29.) mit 2:1 (2:1) gewinnen konnten. Die Celler verkürzten durch Christopher Nachtwey (44.) auf 1:2.
Trotzdem war die Freude beim Oberligaaufsteiger aus Celle groß, da sich die Mannschaft von Trainer Hilger Wirtz gegenüber den beiden mit jeweils drei Zählern punktgleichen Mannschaften von Arminia Hannover (5:6 Tore) und SV Ramlingen/Ehlershausen (3:9 Tore) auf Grund des besseren Torverhältnisses (7:6) für das Halbfinale qualifizieren konnte.
Das hatte der Heesseler SV nach zwei Siegen in der Vorrunde bereits erreicht. So ging es für die Mannschaft von Trainer Pascal Preuß im abschließenden Spiel der Gruppe B am Dienstag gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder lediglich darum, ob sie als Zweiter oder als Gruppensieger in das Halbfinale einziehen würden, wozu bereits ein Unentschieden gereicht hätte.
Doch zogen die Heeßeler überraschend gegen den Regionalligisten aus Egestorf in einer torreichen Begegnung mit 2:8 (1:2) den Kürzeren: 1:0 Dominik Behnsen (3.), 1:1 Rudi Hezo (26.), 2:1 Christoph Beismann (40.), 3:1 Christoph Beismann (58.), 3:2 Lorenzo Pombo Wulfes (60.), 4:2 Lennard Novotny (76.), 5:2 Christoph Beismann (77.), 6:2 Eigentor Mark Wielitzka (78.), 7:2 Kevin Schumacher(87.), 8:2 Kevin Schumacher (89.).
Auch im zweiten Spiel der Gruppe B zwischen dem HSC Hannover und dem TSV Havelse blieb die Überraschung nicht aus. So gewann der Landesligist gegen den TSV Havelse, der allerdings mit seiner A-Juniorenmannschaft angetreten war, durch Tore von Adem Lukac (21.), Maurice Kleinert (59.), Bugra Yahya Ayalti (62. und 90.), bei Gegentoren von Cem Teifel zum 0:1 (10.) und David Lucic (65.), mit 4:2 (1:1)- Toren. Damit schieden die beiden Regionalligisten 1. FC Egestorf/Langreder und der Pokalverteidiger TSV Havelse völlig überraschend bereits nach der Vorrunde aus.
Die Finalteilnehmer wurden am gestrigen Freitag (die Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor) in den Spielen zwischen Hannover 96 U 21 (Sieger der Gruppe A) und dem Heesseler SV (Zweiter der Gruppe B) sowie dem HSC Hannover (Sieger der Gruppe B) und dem MTV Eintracht Celle (Zweiter der Gruppe A) ermittelt. Am morgigen Sonntag, 16. Juli, wird dann bei freiem Eintritt von 15 Uhr an das Endspiel des 30. PORTA-Pokalturniers der beiden Halbfinalsieger ausgetragen.