RSE kann aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen

Patrik Ehlert (rechts) will mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen auch am Sonntag beim Tabellenvierten SV Bavenstedt durchstarten und so die Chance auf den Oberligaaufstieg wahren. (Foto: Kamm)

Ramlinger treffen auf den Tabellenvierten SV Bavenstedt

RAMLINGEN (kd). So schnell kann sich das Blatt wenden. Noch bis vor kurzem sah es so aus, als wenn sich der SV Ramlingen/Ehlershausen nach der unglücklichen 0:1-Niederlage in Sulingen trotz des dritten Tabellenplatzes in der Fußball-Landesliga im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga mit der Rolle des Verfolgers zufrieden geben müsste.
Doch seit dem vergangenen Sonntag kann der SV Ramlingen/Ehlershausen mit 44 Punkten nach seinem 2:1 (1:0)-Sieg beim TuS Garbsen wieder aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen. So war der RSE der Nutznießer der beiden 1:1-Unentschieden des Tabellenführers HSC Hannover gegen die Abstiegskandidaten MTV Almstedt und OSV Hannover. Zwar verfügt der HSC mit 47 Punkten noch über einen Vorsprung von drei Punkten gegenüber dem RSE, doch muss der Tabellenführer noch am 17. April im Rückspiel beim RSE antreten. Mit dem Tabellendritten TuS Sulingen, der 40 Punkte bei einem Spiel weniger aufweist, musste am Sonntag durch die 2:4- Heimniederlage gegen den Heesseler SV ein weiterer Konkurrent überraschend Federn lassen.
„Mit dem Tabellenvierten SV Bavenstedt, bei dem wir am Sonnabend um 16 Uhr antreten müssen, gibt es aber noch einen weiteren ernsthaften Kandidaten um den Aufstieg“, verweist Ramlingens Trainer Kurt Becker zu Recht auf die Tatsache, dass die Bavenstedter als Vierter zwar nur 36 Punkte aufweisen. Doch ist der Hildesheimer Vorortverein gegenüber den beiden führenden Mannschaften vom HSC und Ramlingen mit vier Spielen im Rückstand. „Wenn die Bavenstedter alle vier Nachholspiele gewinnen würden, kämen sie auf 48 Punkte und würden dann sogar den HSC mit einem Punkt hinter sich lassen“, rechnete Kurt Becker aus, für den es daher zwingend erforderlich ist, dass seine Mannschaft am Sonnabend beim SV Bavenstedt als Sieger vom Platz gehen muss, um im Titelrennen weiter eine entscheidende Rolle zu spielen.
Im Hinspiel reichte es für den SV Ramlingen/Ehlershausen trotz einer 1:0-Halbzeitführung nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Bavenstedt. „Diesmal wollen wir gewinnen“, wünscht sich Kurt Becker nach dem 2:1 (1:0)- Auswärtssieg seiner Mannschaft beim TuS Garbsen, der durch einen Foulelfmeter von Marlon Pickert (3.) nach einem Foul an Kesip Caran und einem Treffer von Patrik Ehlert (60.) nach einem Alleingang zu Stande kam. „Der Anschlusstreffer des TuS Garbsen fiel erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Andre Vogelsang. Das war für den Spielausgang nicht mehr entscheidend“, freute sich Ramlingens Coach, der wieder auf den Einsatz von Christopher Weindl und Emilio Ortega hofft, die beide in Garbsen wegen ihrer Verletzungen nicht zur Verfügung standen.