RSE II und TSV Godshorn stehen sich im Spitzenspiel gegenüber

Adler Hämelerwald steht im Kellerduell unter Zugzwang

BURGDORFER LAND (kd). Zwei Spiele stehen im Mittelpunkt des 13. Spieltages in der Bezirksliga. Während es am Sonntag um 15 Uhr das Schlusslicht SV Adler Hämelerwald (7 Zähler) mit dem Tabellenvorletzten FC Can Mozaik (10 Punkte) zu tun hat, kommt es in Ramlingen zeitgleich zum Gipfeltreffen der beiden führenden Mannschaften vom SV Ramlingen/Ehlershausen II (27 Zähler) und dem Spitzenreiter TSV Godshorn (34 Punkte).

Adler Hämelerwald -
FC Can Mozaik

„Es ist reineweg verhext. Da führen wir beim Mühlenberger SV durch das frühe Tor von Marvin Pröve mit 1:0, um dann doch noch nach Toren von Benjamin Wegner und des kurz zuvor eingewechselten Matthias Braczkowski mit 1:2 zu verlieren, obwohl wir zur Halbzeit bei klaren Torchancen von Kevin Peter und Marvin Pröve mit 4:1 hätten führen müssen“, rechnete Trainer Peter Wedemeyer vor, dessen Elf am Ende im Abstiegsduell erneut mit leeren Händen dastand.
Hämelerwalds Trainer ist sich aber darüber bewusst, dass am Sonntag in einem weiteren Abstiegsduell gegen den FC Can Mozaik keine Ausreden mehr zählen. „Egal, was passiert. Das Heimspiel gegen den drei Punkte besser platzierten Tabellenvorletzten FC Can Mozaik müssen wir gewinnen, obwohl unser Gegner bereits zwei Auswärtssiege bei der SG Letter 05 (5:0) und Borussia Hannover (3:1) erzielen konnte.

SV Ramlingen/E. II -
TSV Godshorn

Dieses Gipfeltreffen der beiden führenden Mannschaften SV Ramlingen/Ehlershausen II und TSV Godshorn elektrisiert am Sonntag die Fans. Während der Tabellenzweite aus Ramlingen am vergangenen Sonntag durch den Spielausfall in Misburg zum Zuschauen verurteilt war, baute der TSV Godshorn durch das 1:1-Remis gegen Niedersachsen Döhren den Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber der RSE-Reserve auf nunmehr sieben Zähler aus. Beide Mannschaften können mit einer makellosen Bilanz in das Spiel gehen. So gewann die RSE-Reserve alle ihre bisherigen sechs Heimspiele und kam dabei auf 22:5 Tore, während sich der Spitzenreiter TSV Godshorn auf fremden Plätzen in sechs Spielen keinen Punktverlust erlaubte und dabei mit 27:6 Toren glänzte.
Am Sonntag wird aber eine der beiden Superserien enden. Die Ramlinger Reserve ist in der glücklichen Lage, dass sie im Notfall auf den ein oder anderen spielberichtigten Akteur aus der Landesligamannschaft zurückgreifen kann, der bereits am Sonnabend beim OSV antreten muss. Schade für die Zuschauer, dass es nicht zum Aufeinandertreffen der beiden Torjäger Hendrik Göhr (11 Treffer) und RSE-Goalgetter Torben Tepper (9 Tore) kommen wird, da Ramlingens Torjäger auf Grund seiner fünften gelben Karte noch gesperrt ist.