Recken starten am 11. Juli in die Vorbereitung

Strahlende Gesichter und jubelnde Spieler wollen die Fans der Recken auch in der nächsten Saison 2016/2017 sehen. (Foto: st)

TSV Hannover-Burgdorf wird fünf Spiele in der TUI-Arena austragen

BURGDORF (st). Der 7. Tabellenplatz ist für die TSV Hannover-Burgdorf ein ehrenwertes Ergebnis in einer turbulenten, von vielen verletzten Spielern begleiteten, aber auch teilweise sehr erfolgreichen, Saison 2015/2016. Schon kurz nach dem Ende der Spielzeit und den ersten Analysen beschäftigen sich die Verantwortlichen der Recken bereits mit der neuen Saison und auch da sind bereits einige Weichen gestellt. Die erste Entscheidung in der jetzigen Handballpause steht auch bereits für die Saison 2017/2018 fest, denn mit Europameister Erik Schmidt zieht es den Kreisläufer der TSV dann zu den Füchsen Berlin.
Noch hat die Vorbereitung auf die neue Serie 2016/2017 nicht begonnen, da ging die Meldung vom Abgang von Erik Schmidt durch die Medien. Der Kreisläufer ist seit
Sommer 2015 bei Hannover-Burgdorf und entwickelte sich klasse. Der 23-Jährige scheint aber in der Hauptstadt eine bessere Entwicklungsmöglichkeit zu sehen, denn kurz vor dem letzten Punktspiel bei den Rhein-Neckar Löwen wurde sein Wechsel zu den Füchsen bekannt. Bis 2017 hat er aber noch Vertrag bei den Recken und den will er erfüllen und seinem jetzigen Verein beweisen, welches Potenzial in ihm steckt.
Nach der vergangenen Saison ging es für die Mannschaft der TSV erstmal in einen Kurzurlaub nach Mallorca, wo die Spieler die anstrengende Serie hinter sich ließen und mit gemeinsamen Aktionen etwas für das Teambuilding machten. Da die Mannschaft ohne Abgang und nur mit dem Neuzugang Fabian Böhm von HBW Balingen-Weilstetten in die Vorbereitung startet, sind solche gemeinsamen Aktivitäten für das Team wichtig und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt. Trainer Jens Bürkle begrüßte die Aktion, war selbst nicht dabei, gab den Akteuren aber einige Trainingsaufgaben mit an die Hand. Da einige Spieler kurz nach dem Saisonende am 5. Juni gleich zu Aufgaben und Lehrgängen ihrer Nationalmannschaften starteten, war nicht mehr die Zeit für große Feierlichkeiten zum Abschluss der Serie. In jedem Fall sehen sich die Bürkle-Schützlinge am 11. Juli wieder, denn dann beginnt die Vorbereitungszeit und Bürkle sieht in der dann fast achtwöchigen Phase gute Möglichkeiten eine schlagkräftige Truppe zu formen, die, bleibt sie von Verletzungen verschont, in der neuen Saison im Vorderfeld der Tabelle ein Wörtchen mitsprechen kann.
Sehr positiv ist die Zuschauerentwicklung in der vergangenen Saison. Nach durchschnittlich pro Heimspiel 3543 Besuchern konnten die Recken in der abgelaufenen Serie 4155 Handballanhänger bei ihren Heimspielen begrüßen und das macht Mut und zeigt, wie die TSV in Hannover im siebten Jahr der Bundesligazugehörigkeit angekommen ist. Leistungen wie der 25:22-Sieg gegen die Füchse Berlin, die beiden Unentschieden gegen die SG Flensburg/Handewitt und THW Kiel und auch die Serie von elf Partien in Hannover ohne Niederlagen zeigen, welche Qualitäten die Mannschaft mittlerweile gerade in den eigenen Hallen der Swiss Life Hall und der TUI-Arena hat. Beide Spiele gegen HBW Balingen-Weilstetten und gegen Kiel, die in der TUI-Arena ausgetragen wurden, waren mit 10.000 Besuchern ausverkauft und auch in der Swiss Life Hall war zum Saisonende mehrfach kein Ticket mehr zu bekommen.
Deshalb fiel Geschäftsführer Benjamin Chatton die Entscheidung nicht schwer, in der kommenden Spielzeit fünf Spiele in der TUI-Arena austragen zu wollen. Damit könnte die Zuschauergunst nochmal gesteigert werden, aber zunächst wird es nur ein Versuch sein, um den Hannoveranern weiterhin die Möglichkeiten zu bieten, Spitzenhandball sehen zu können. Dauerkarten können bereits erworben werden und die gibt es unter www.die-recken.de. Dabei können zwei verschiedene Saisontickets erstanden werden. Für die Swiss Life Hall und für die TUI-Arena, aber auch in Kombination. Verschiedene Preiskategorien sind erhältlich und beliebig kombinierbar. Die Saison 2016/2017 könnte spannend werden, das zeigt die Entwicklung der TSV Hannover-Burgdorf und deshalb werden schon jetzt in der handballfreien Zeit die Weichen bei den Recken gestellt.