Ramlinger Reserve und TuS Altwarmbüchen zogen jeweils mit 0:4 den Kürzeren

Ein Beitrag von Klaus Depenau - Am Sonntag, 14. September, drängen von 14.00 Uhr an beide Klubs auf Wiedergutmachung

RAMLINGEN (kd). Sowohl die Reserve des SV Ramlingen/Ehlershausen als auch der Aufsteiger TuS Altwarmbüchen versäumten es am vergangenen Wochenende durch jeweils 0:4-Niederlagen die Werbetrommel für das Nachbarschaftsduell der Fußball-Bezirksliga 2 zu rühren, das am Sonntag aufgrund des Abendspiels von Hannover 96 gegen den Hamburger SV bereits um 14.00 Uhr in Ramlingen angepfiffen wird.
"Gut für uns", gab bereits Altwarmbüchens Trainer Darijan Vlaski zu: "Dann kann Gerrit Krüger noch bei uns auflaufen, der als Angestellter von Hannover 96 abends noch seinen Dienst in der HDI-Arena verrichten muss".
Dagegen muss Vedran Vlaski, der Bruder des Altwarmbüchener Trainers, beim Altkreisderby zwischen dem SV Ramlingen/Ehlershausen II und TuS Altwarmbüchen zuschauen. Seine Rote Karte, die der TuS-Mittelfeldspieler in der Partie gegen den Mitaufsteiger Mühlenberger SV bei der 0:4- (0:3)-Niederlage in der 73. Minute sah, zieht eine Sperre nach sich.
Zu diesem Zeitpunkt stand es nach drei Toren von Daniel Trochymiuk (36., 39. und 58.) sowie von Robert Sielski (42.) bereits 4:0 für den Tabellendritten vom hannoverschen Stadtteilverein aus Mühlenberg. "Unser Gegner hat uns kurz vor der Halbzeit mit drei Toren innerhalb von nur sieben Minuten abgeschossen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war für uns die Messe gelesen, da wir heute einfach zu viele Fehler gemacht haben", gab der TuS Coach zu, der dann auch von einem verdienten Sieg des Mühlenberger SV sprach.
Am verdienten 4:0 (2:0)-Sieg des Spitzenreiters TuS Davenstedt wollte auch Trainer Alf Miener vom SV Ramlingen/Ehlershausen II nicht rütteln. Doch sah Ramlingens Trainer in der Entscheidung des Schiedsrichters, in der 57. Minute beim Stande von 0:2 einen Handelfmeter gegen seine Mannschaft zu verhängen, die Schlüsselszene im Spiel. "Da waren wir nahe dran, den 1:2-Anschlusstreffer zu erzielen", ärgerte sich Alf Miener.
Statt nach den Gegentoren in der 1. Halbzeit durch Rouven Pardo dos Santos (25.) und dem ehemaligen Ramlinger Marcel Kattenhorn (28.) möglicherweise den Anschlusstreffer zu erzielen, sorgte mit Tolgahan Davran ein weiterer ehemaliger Ramlinger Spieler mit seinem Strafstoß für das 3:0, dem in der 79. Minute Erdal Talu noch das Tor zum 4:0-Endstand für den TuS Davenstedt folgen ließ.
"Wir haben nicht schlecht, aber auch nicht clever genug gespielt", räumte Alf Miener ein, der durch Torben Tepper, Sven Koch, Tim Borowsky und Malte Bork gleich vier seiner Spieler ausmachte, die die Chance besaßen, vor dem Strafstoß noch für eine Verkürzung der 2:0- Führung des Tabellenführers zu sorgen.
"Am Sonntag muss es bei uns besser laufen", forderte bereits Ramlingens Trainer. Das gleiche Ziel gab auch TuS-Coach Darijan Vlaski aus. Daher sollten am Sonntag die Voraussetzungen für einen offenen Schlagabtausch gewährleistet sein.