Ramlinger Reserve kassiert zu viele Gegentore

In der Schlussphase stemmte sich der SV Ramlingen/Ehlershausen II noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Gegen eine clever verteidigende Wettberger Mannschaft gelang der Ausgleich aber nicht mehr. (Foto: Kamm)

Schwerpunkt der Trainingsarbeit in der Defensive

RAMLINGEN (de). Dem SV Ramlingen/Ehlershausen II gelang es nicht, im Heimspiel gegen den TuS Wettbergen an die Leistungen anzuknüpfen, die die Mannschaft noch vor einer Woche beim 3:3-Remis gegen den FC Lehrte gezeigt hatte. Die Folge war eine 2:3 (2:2)-Heimniederlage, die Trainer Alf Miener dann doch nachdenklich stimmte.
„Wir können nicht in jedem Spiel drei Gegentreffer kassieren. Wie viele Tore müssen wir dann in jedem Spiel schießen, um nicht mit leeren Händen dazustehen“, fragte sich Ramlingens Trainer, der in dieser Woche bei der Trainingsarbeit vornehmlich Wert darauf legen will, seine Defensive zu stärken. „Nur dann können wir erfolgreich sein“, ist Alf Miener bewusst, der gegen den TuS Wettbergen ein Wechselbad der Gefühle über sich ergehen lassen musste. So schaffte es Nasmi Karak mit zwei Toren (29. und 35.), den 0:1-Rückstand durch Daniel Pischan (22.) in eine 2:1-Führung umzuwandeln, ehe Bilal Tcha-Gnaou (41.) mit einem zweifelhaften Foulelfmeter noch vor der Pause der 2:2-Ausgleich gelang. Die Entscheidung zum 3:2 in diesem Spiel fiel bereits in der 51. Minute durch Colin Nadolny.
Am Sonntag steht den Ramlingern in ihrem ersten Auswärtsspiel eine weitere heikle Aufgabe bevor. Dann geht die Fahrt zum SV Damla Genc Hannover.