Ramlinger patzen auch beim OSV Hannover

In der 1. Halbzeit behielt der RSE im eigenen Strafraum die Lufthoheit. Im zweiten Durchgang fehlte es den Ramlingern dann an der nötigen Souveränität. (Foto: Kamm)

RSE muss sich nach der Winterpause erheblich steigern

RAMLINGEN (de). Es bleibt dabei. Der SV Ramlingen/Ehlershausen kommt einfach nicht in Schwung. Nach der 1:3 (1:1)-Niederlage beim OSV Hannover müssen die Ramlinger in der Landesliga nach 16 Spielen als Tabellendreizehnter mit nur 15 Punkten weiterhin auf einem der vier Abstiegsplätze überwintern.
„So hatte ich mir das nicht vorgestellt, nachdem wir in unserem letzten Heimspiel den TSV Mühlenfeld noch mit 7:0 besiegen konnten", gab Trainer Kurt Becker nach der Pleite zu. Ramlingens Coach hatte daher der Anfangsformation des Spieles gegen den TSV Mühlenfeld auch beim OSV das Vertrauen geschenkt. Eine halbe Stunde lang erwies sich die taktische Ausrichtung der Gäste als durchaus erfolgversprechend. Zumal die Ramlinger bereits in der 13. Minute nach einer 25 Meter-Bogenlampe von Patrick Richter über OSV-Torhüter Alexander Dlugaiczyk mit 1:0 in Führung gehen konnten. Nach dem zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleichstreffer von Aykutalp Beser (35.), als Ramlingens Timo Gieseking wegrutschte, war es aber mit der Herrlichkeit der Ramlinger vorbei und Nervosität machte sich breit.
Erst recht, als Hans-Martin Schneider (51.) mit einem Kopfball zum 2:1 für die erstmalige Führung des OSV sorgte. „Danach haben wir überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden“, gab Kurt Becker zu. So erreichte auch Ramlingens Torjäger Marc Robin Becker kaum einmal ein vernünftiges Zuspiel. Um die Unzulänglichkeiten der vom Abstieg bedrohten Ramlinger voll zu machen, unterlief Christopher Weindl in der 81. Minute noch ein Eigentor, als er einen Schuss von Hans-Martin Schneider unhaltbar für Ramlingens Torhüter Marcel Maluck zum 3:1-Endstand abfälschte.
„Ich bin sehr enttäuscht, was meine Mannschaft in der 2. Halbzeit gezeigt hat. Wir waren nicht in der Lage, uns eine klare Einschussgelegenheit zu verschaffen. Ich habe gedacht, dass meine Spieler sich durch den klaren Sieg über Mühlenfeld den Frust von der Seele geschossen haben. Doch da habe ich ich mich wohl geirrt", gab ein enttäuschter Ramlinger Trainer zu.