Ramlingens Reserve eilt weiter von Sieg zu Sieg

Adler Hämelerwald bangt um den Klassenerhalt

BURGDORFER LAND (kd). Am 12. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga will der Tabellenzweite SV Ramlingen/Ehlershausen II mit einem Sieg beim Aufsteiger FC Stern Misburg den Kontakt zum noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Godshorn wahren, während das Schlusslicht Adler Hämelerwald (7 Punkte) im Kellerduell beim Mühlenberger SV (9 Zähler) unter Zugzwang steht.

FC Stern Misburg -
SV Ramlingen/E. II

„Aufsteiger FC Stern Misburg verfügt über eine spielstarke Mannschaft mit den zwei torgefährlichen Stürmern Christopher Schultz und Denis Wolf, deren Kombinationsfluss wir unterbinden müssen“, weiß Trainer Darijan Vlaski um die Gefährlichkeit des kommenden Gegners, bei dem seine Mannschaft vom SV Ramlingen/Ehlershausen II am Sonntag um 15 Uhr antreten muss. Allerdings ist dem Ramlinger Erfolgstrainer nicht entgangen, dass die Misburger in den letzten fünf Partien etwas aus dem Tritt geraten sind, wie nur zwei Remis aus diesen Spielen belegen.
Dagegen eilt Ramlingens Reserve von Sieg zu Sieg, wie zuletzt beim 6:1 (6:0)-Sieg über den Tabellensechsten Mellendorfer TV, der in der 1. Halbzeit durch Tore von Christopher Weindl (23.), Moritz Funken (33.), Florian Koch (36. und 39.), Johannes Lübow (42.) und Torben Tepper (43.) förmlich überrollt wurde. In der zweiten Spielhälfte fanden sich die Mellendorfer besser zurecht, die durch Jonas Frenzel (47.) zum Ehrentreffer kamen. Einziger Wermutstropfen bei den Ramlingern ist die Tatsache, dass sie in Misburg mit Torben Tepper auf ihren mit 9 Treffern erfolgreichsten Torschützen nach einer gelb-roten Karte (64.) verzichten müssen. „Für ihn muss Torben Koschinsky in die Bresche springen, der dann wieder zur Verfügung steht“, kündigte bereits der RSE-Coach an.

Mühlenberger SV -
Adler Hämelerwald

„Für meine Mannschaft ist im Kampf um den Klassenerhalt jedes Spiel ein Endspiel“, rief Trainer Peter Wedemeyer nach der 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den TSV Bemerode noch einmal in Erinnerung. Für den Tabellenletzten aus Hämelerwald war die Niederlage doppelt bitter, da sie durch einen Treffer aus der zweiten Minute der Nachspielzeit von Timo Lindemann zustande kam, nachdem Kevin Peter (44.) die 1:0-Führung der Bemeroder durch Dennis Walther (16.) noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen konnte.
Mitentscheidend für die Niederlage der Hämelerwalder waren zahlreiche Ausfälle sowie eine gelb-rote Karte für Maurice Kotz in der 77. Minute, der innerhalb weniger Sekunden zweimal wegen Meckern verwarnt werden musste.
„Am Sonntag sieht die personelle Lage bei uns beim Mühlenberger SV aller Voraussicht nach besser aus“, hofft Peter Wedemeyer, dass dieses „Sechs-Punkte-Spiel“ seiner Mannschaft bei dem ebenfalls auf einem Abstiegsplatz stehenden Mühlenberger SV (9 Punkte) nicht mit einer weiteren Niederlage seiner Mannschaft endet.