Ramlingen will Abstiegsplätze wieder verlassen

Heimpartie gegen HSC BW Tündern auf 14 Uhr vorverlegt

RAMLINGEN (de). „Was ist nur mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen los?“, fragen sich nicht nur die Anhänger des RSE. Als die Ramlinger vor einer Woche den TSV Pattensen mit 4:2 besiegen konnten, hatte es den Anschein, als wenn der RSE mit bisher erst zwölf Toren endlich den nötigen Schwung entdeckt hätte, um für eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Landesliga zu sorgen. Doch weit gefehlt. „Ich setze jetzt ganz auf die Jugend und lasse beim TSV Mühlenfeld wieder die Mannschaft auflaufen, die sich gegen den TSV Pattensen bewährt hat“, versprach im Vorfeld Kurt Becker und hielt Wort. Allerdings rechtfertigten die eingesetzten Ramlinger Spieler nicht das Vertrauen ihres Trainers und unterlagen in Hagen mit 1:4 (1:2)-Toren.
So blieb einigen gestandenen Spielern zunächst nur die Einwechselbank übrig. Doch rechtfertigten die eingesetzten Spieler nicht das Vertrauen ihres Trainers, so dass im Verlauf der 2. Halbzeit Sevkan Bulut, Robert Hauk und Christopher Weindl zum Einsatz kamen. Doch war zu diesem Zeitpunkt die Entscheidung schon längst zu Gunsten des TSV Mühlenfeld gefallen.
Bezeichnend für die momentane Misere der Ramlinger, die mit acht Punkten wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht sind, belegt die Tatsache, dass die ersten beiden Treffer auf das Konto von Mark Wielitzka gingen. So sorgte der Torschütze in der 13. Minute nicht nur für die 1:0-Führung seiner Mannschaft, sondern auch in der 43. Minute mit einem Eigentor für den 1:1-Ausgleich, dem der eingewechselte Frederic Maske (44.) noch kurz vor dem Halbzeitpfiff die erstmalige Führung folgen ließ.
Denes Aust (49.) und Hussein Saade (69.) machten mit ihren Toren zum 4:1 dann den Sieg des TSV Mühlenfeld perfekt. Am Sonntag geht es für den SV Ramlingen/Ehlershausen in der auf 14 Uhr vorverlegten Heimpartie gegen den Tabellenachten HSC BW Tündern darum, endlich wieder drei Punkte zu holen. „Sonst wird es langsam kritisch“, weiß auch Kurt Becker, der allerdings weiter auf Marc-Robin Becker, Tim Niklas Becker, Freerk Miener, Tjark Miener, Michel Rodriguez und Lennart Kiehn verzichten muss.