Nur Heeßel und TSV Burgdorf kamen eine Runde weiter

Für RSE kam innerhalb von nur vier Minuten das Pokalaus

BURGDORF/RAMLINGEN (kd). Das hatte sich Trainer Kurt Becker vom SV Ramlingen/Ehlershausen nicht träumen lassen, dass es zum Punktspielauftakt am gestrigen Freitag in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und dem SV Ramlingen/Ehlershausen zu einem Duell der Pokalverlierer kommen würde (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Während der Aufsteiger aus Krähenwinkel am Dienstagabend in der 1. Runde des NFV-Bezirkspokal  bei der TSV Burgdorf nach einem torlosen Verlauf mit 6:7 nach Elfmeterschießen unterlag und damit ausschied und sich nun als Klassenneuling ganz auf die Punktspielsaison vorbereiten kann, bedeutete das Pokalaus des RSE am gleichen Tage eine Überraschung. Zumal es sich bei dem Gegner um den Stadt- und Klassenrivalen Heesseler SV handelte. Trotz einer 1:0 Halbzeitführung unterlag der SV Ramlingen/Ehlershausen dem Heesseler SV durch drei Treffer innerhalb von nur vier Minuten noch mit 1:3 (1:0)-Toren.
Während die TSV Burgdorf nun in der 2. Pokalrunde bereits am kommenden Dienstag, 11. August um 19 Uhr beim Klassengefährten TuS Garbsen antreten muss, der sich bei Germania Grasdorf mit 5:2 (2:2)) nach Elfmeterschießen durchsetzen konnte, führt die Reise des Heesseler SV am gleichen Tage zum Mühlenberger SV, der  beim FC Can Mozaik mit 4:2 gewann. „Das Spiel gegen Heeßel haben wir durch eigene Dummheit verloren", fand Kurt Becker, dessen Mannschaft durch ein Tor von Marvin Omelan aus der 16. Minute mit 1:0 führte, ehe seine Mannschaft nach einem kollektiven Tiefschlaf innerhalb von nur vier Minuten mit 1:3 ins Hintertreffen geriet. „Zweimal waren es Aussetzer unseres Torschützen Marvin Omelan, die Mark Wielitzka innerhalb von nur einer Minute in der 52. und 53.Minute zur 2:1-Führung für seine Heeßeler Mannschaft ausnutzte", sagte Ramlingens Trainer, der sich kaum von dem Doppelschlag erholt hatte, als nur zwei Minuten nach der 2:1-Führung der Heeßeler Christian Brüntjen einen weiteren Abwehrfehler des RSE mit dem Tor zum 3:1 für den Gast aus Heeßel bestrafte.
„Damit war dann die Messe gelesen", musste auch Kurt Becker eingestehen, für den die Partie dann endgültig gelaufen war, als Benjamin Holze (85.) fünf Minuten vor Spielschluss noch die gelb-rote Karte sah. „Meine Mannschaft hat in der 1. Halbzeit etwas Glück gehabt, als sie beim Stande von 0:1 keinen Elfmeter kassiert hat", gab Heeßels Co-Trainer Simon Kirsch zu, der seinen Cheftrainer Niklas Mohs vertrat, der zur gleichen Zeit bei der TSV Burgdorf weilte, um seinen morgigen Punktspielgegner TSV Burgdorf im Pokalspiel gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide noch einmal zu beobachten.