Nur die TSV Burgdorf übersteht die 2. Pokalrunde

Heeßel und Altwarmbüchen im Bezirkspokal raus

BURGDORFER LAND (kd). Nach dem SV Ramlingen/Ehlershausen, FC Lehrte und dem MTV Ilten hat es nun in der 2. Pokalrunde des NFV-Bezirkspokals auch den Heesseler SV und TuS Altwarmbüchen erwischt, so dass von unseren Altkreisvereinen nur noch die TSV Burgdorf im Pokalwettbewerb ist. Bereits terminiert wurde die 3. Runde, wo die TSVer am Dienstag, 26. August, dann um 18.30 Uhr beim Klassengefährten OSV Hannover antreten müssen.

TSV Godshorn -
Heesseler SV 4:2 (2:1)

Teuer bezahlen musste der Heesseler SV das Ausscheiden im Pokalwettbewerb. „Damit ist nicht das Pokalaus gemeint“, stellte Heeßels Kotrainer Armin Peithmann klar, der die Mannschaft gegen den Bezirksligisten coachte. „Das Ausscheiden aus dem für uns ungeliebten Wettbewerb war durchaus gewollt. Insofern habe ich meinen Auftrag im Sinne des Vereins erfüllt“, meinte Armin Peithmann mit süffisantem Unterton. „Was uns allerdings überhaupt nicht ins Kalkül passt, sind die roten Karten für Jan Henrik Matthes und Jannis Iwan. Die tun uns verdammt weh, da sie noch Sperren nach sich ziehen werden. Beide Spieler werden nun auch in den kommenden Punktspielen fehlen“, ärgerte sich der Heeßeler Kotrainer, dessen Mannschaft bereits in der 11. Minute durch einen Treffer des Godshorner Angreifers Patrick Grabosch in Rückstand geriet, dem allerdings eine Abseitsstellung vorausging.
Nicht lange währte die Freude über den 1:1-Ausgleich durch Jonas Künne (18.), da nur wenig später Michel Rodriguez (28.) für die erneute Führung des TSV Godshorn sorgte. Mehr als eine Vorentscheidung war der Doppelschlag innerhalb von nur sieben Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit. So erhöhten Tobias Bartel (49.) und Patrick Grabosch (55.) in dieser Zeit auf 4:1. Es spricht für die Moral der ersatzgeschwächten Heeßeler Mannschaft, dass es ihnen trotz zweifacher Unterzahl in der 74. Minute noch durch Niklas Rohden gelang, ein Tor zum 2:4-Endstand zu erzielen.

TuS Altwarmbüchen -
OSV Hannover 0:5 (0:1)

„Eine Stunde lang haben wir trotz unserer 0:5 (0:1)-Niederlage gegen den OSV Hannover gut mitgehalten“, freute sich TuS-Coach Darijan Vlaski trotz des Ausscheidens aus dem Pokalwettbewerb. So hatte Altwarmbüchens Coach einigen Akteuren zu einem Einsatz verholfen, die zuletzt wenig gespielt hatten. „Die haben ihre Sache auch trotz der Niederlage gut gemacht.“ Für die 1:0-Halbzeitführung des OSV sorgte in der 25. Minute Marcel Böttcher. Auch als Umit Yildirim in der 58. Minute auf 2:0 erhöhte, konnten die Altwarmbüchener mit dem favorisierten Nachbarn noch gut mithalten, ehe dann in den letzten zehn Minuten der Zusammenbruch erfolgte. Ein Eigentor von Stefan Doering (80.) sorgte für das 0:3, dem dann Betrim Shabani noch zwei Tore (82. und 85.) zum 5:0-Sieg des OSV Hannover folgen ließ.

TuS Seelze -
TSV Burgdorf 0:4 (0:2)

„Es war eine ideale Vorbereitung für unser schweres Auswärtsspiel am Freitag beim HSC Hannover“, sagte Trainer Patrick Werner von der TSV Burgdorf nach dem 4:0 (2:0)-Auswärtssieg seiner Mannschaft in der 2. Pokalrunde beim TuS Seelze. Der Kreisligist, der in der 1. Runde überraschend Landesligaaufsteiger TuS Garbsen mit einem 3:2 (0:0)-Sieg nach Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte, war in keiner Phase in der Lage, die TSV Burgdorf zu gefährden. „Wir haben den Ball und damit auch unseren Gegner prima laufen lassen, so dass die Seelzer nicht eine Torchance zu verzeichnen hatten“, freute sich Trainer Patrick Werner über die couragierte Leistung seiner Mannschaft. Zugute kam seinem Team das frühe Führungstor durch Nico Eccarius nach sieben Minuten, der einen Kopfball im gegnerischen Tor unterbrachte. Noch vor der Pause erhöhte Nico Eccarius (42.) mit einem Freistoß auf 2:0. Danach ließen es die Burgdorfer etwas langsamer angehen, ohne allerdings in Gefahr zu geraten. In der 80. Minute war es Hassan Jaber, der auf 3:0 erhöhe. Der gleiche Spieler war es auch, der in der 85. Minute mit seinem Treffer für den 4:0- Endstand zu Gunsten der TSV Burgdorf sorgte.