Niklas Mohs macht sich Sorgen um die sportliche Zukunft

Der Heeßeler Jonas Künne (Mitte) kann sich auf dem Weg zum Tor nicht entscheidend durchsetzen. (Foto: Kamm)

Trainingsbedingungen in Heeßel sind zurzeit nicht ideal

HEESSEL (de). Ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gelang dem Heesseler SV mit dem 3:1 (2:0)-Sieg über den TuS Wettbergen. Mit nunmehr 24 Punkten konnten sich die Heeßeler vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim Aufsteiger TuSpo Schliekum auf den 10. Tabellenplatz verbessern.
Für Trainer Niklas Mohs allerdings noch kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen. „Durchatmen können wir erst, wenn wir 40 Punkte erreicht haben. Dazu fehlen uns noch 16 Punkte aus 13 Spielen“, rechnete der HSV-Coach vor, der sich trotz eines noch laufenden Trainervertrages Gedanken über seine sportliche Zukunft beim Heesseler SV macht. „Unsere Trainingsbedingungen sind alles andere als einer Landesligamannschaft würdig. Es kann nicht sein, dass wir trotz einer vereinsinternen Vereinbarung nur auf einer Minifläche von vielleicht 40 mal 40 Metern trainieren können“, sagte der HSV-Coach, der sich daher ernsthaft Gedanken macht, wie es weitergehen soll.
„Dass uns eine ausreichende Trainingsfläche zur Verfügung stehen muss, steht für mich außer Zweifel“, betonte noch einmal Niklas Mohs, der gegen den TuS Wettbergen bereits in der 6. Minute das erste Mal jubeln konnte, als Jannis Iwan die 1:0-Führung erzielte. In der 12. Minute erhöhte Nick Poelmeyer auf 2:0, ehe Felix Wheeler die Gäste mit seinem Tor in der 73. Minute noch einmal auf 1:2 herankommen ließ. Für die endgültige Entscheidung in dem für den Klassenerhalt so wichtigen Spiel sorgte erneut Jannis Iwan, dem in der Nachspielzeit das erlösende 3:1 gelang. „Nun gilt es für uns, am Sonntag bei TuSpo Schliekum wenigstens eine Wiederholung des 1:1-Remis aus dem Hinspiel anzustreben“, legte sich Niklas Mohs bereits fest.