Nach „Massenflucht“ wird ein Neuaufbau eingeleitet

Die neuformierte Mannschaft des TuS Altwarmbüchen: vorne v.l. Emra Tüzün, Lennart Sprick, Xuan Thanh Hoang, Abgar Jacob, Hendrik Hahne, Vedran Vlaski, Kamuran Tekkal; Mitte v.l. Betreuer Sebastian Eggers, Hendrik Seehausen, Bendix Gruschka, Fabian Tigges, Christian Daniel, Tim Kaufmann, David Sommer, Trainer Darijan Vlaski, Teammanager Uwe Riccardi; hinten v.l. Timo Rowold, Mirko Laudien, Tibor Strutzke, Phillip Garbotz, Phillip Rietzke, Dominik Krause, Stefan Doering. (Foto: Kamm)

TuS Altwarmbüchen setzt nach Abstieg auf eigene Spieler

ALTWARMBÜCHEN (de). Die Schockstarre, die den TuS Altwarmbüchen nach dem überraschenden Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga erfasst hatte, scheint überwunden zu sein. Dabei war es für den TuS Altwarmbüchen zunächst nicht einfach, die Tragweite des Abstiegs ihrer Mannschaft nach 17-jähriger Zugehörigkeit zum Bezirk in die Kreisliga zu verkraften.
Allen voran bei dem langjährigen Trainer Hans-Joachim Kock, der bei seinem Verein auch die Aufgaben des Managers wahrgenommen hatte und quasi den Verein im Alleingang managte. So war die Reaktion von „Hanno“ Kock nachvollziehbar, als er nach dem Abstieg erklärte: „Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, nach dem Abstieg aufzuhören.“ Mit dem bisherigen TuS-Coach trat auch sein bisheriger Assistent Markus Rang zurück.
Nach dem Ausstieg von Hans-Joachim Kock, der ebenfalls 17 Jahre lang die Geschicke beim TuS Altwarmbüchen managte, entschlossen sich die Verantwortlichen beim TuS Altwarmbüchen um den langjährigen Spartenleiter Günter Plate einen neuen Weg einzuschlagen und nahezu nur noch auf eigene Spieler zu setzen. Das fiel ihnen um so leichter, da von der bisherigen Bezirksligamannschaft nur vier Spieler, wie Torhüter Fabian Tigges, Tibor Strutzke, Philipp Garbotz und Dennis Wypior, dem Verein die Treue gehalten haben.
„Wir haben dies zum Anlass genommen, einen völligen Neuaufbau vorzunehmen“, sagte Altwarmbüchens neuer Trainer Darijan Vlaski, der bisher die zweite Mannschaft trainierte und mit ihr die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse errang. Die Reserve wäre sogar in die Kreisliga aufgestiegen, wenn nicht die erste Mannschaft durch den Abstieg den Aufstieg der Reserve verhindert hätte.
Da lag es nahe, dass nach der „Massenflucht“ der Abstiegsmannschaft ein völliger Neuaufbau beim TuS Altwarmbüchen vollzogen wurde. Nach den Worten von Darijan Vlaski setzt man beim TuS Altwarmbüchen künftig vornehmlich auf eigene Spieler. „Davon haben wir genug“, behauptet der erst 27-jährige Sport und Fitnesskaufmann, dem es nach eigener Aussage daher schwer fiel, gleich zwölf Spieler seiner Meistermannschaft in der Reserve zu belassen, statt sie künftig in die erste Mannschaft zu befördern. Das wird zukünftig bei folgenden 13 Spielern der 2. Mannschaft der Fall sein, die jetzt den Stamm der Kreisligamannschaft bilden werden:
Daniel Krause, Timo Rowald, Tim Kaufmann, Mirko Laudien, Thanh Hoang, Vedran Vlaski, Benedict Schulz, Kai Erik Schulte-Schrepping, Christian Daniel, Abgar Jacop, Stefan Doering, Kamuran Tekkal und David Sommer.
Als Neuzugänge schlossen sich den Altwarmbüchenern Bendix Gruschka (Heesseler SV A- Jun.), Daniel Kamprath (FC Neuwarmbüchen), Önder Toku (TSV Kleinburgwedel), Alexander Bartsch (TSV Burgdorf II) und Heimkehrer Philipp Rietzke (Bezirksligist SCW Göttingen) fünf Akteure an, so dass der Kader des künftigen Kreisligisten jetzt 22 Spieler umfasst. „Mit unserer völlig neuformierten Mannschaft wollen wir einen Platz unter den erster fünf Mannschaften in der Kreisliga erreichen“, legte sich Darijan Vlaski bereits fest, dessen Mannschaft sich bereits seit 5. Juli im Training befindet.