Mit Heimsieg weiter in der Spitzengruppe bleiben

Lennart Koch versucht sich im Heimspiel gegen den SC Magdeburg im Zweikampf mit Tomasz Gebala vom SCM durchzusetzen. (Foto: st)

TSG könnte gegen VfL Potsdam zwei Pluspunkte gut gebrauchen

BURGWEDEL (st). Was kann die Turnerschaft Großburgwedel in den letzten beiden Begegnungen des Jahres 2015 noch bewegen? In den beiden Heimspielen am Sonnabend, 12. Dezember, gegen den VfL Potsdam und eine Woche später am Sonnabend, 19. Dezember gegen den SV Mecklenburg-Schwerin sind zwei Erfolge möglich und die daraus resultierenden vier Pluspunkte würden den Verbleib in der erweiterten Spitzengruppe sicherstellen. Dazu sind aber auch zwei exzellente Leistungen notwendig.
Zunächst einmal trifft die TSG am Sonnabend, Anpfiff ist um 19 Uhr, auf den VfL Potsdam und damit auf eine konkurrierende Mannschaft um einen Spitzenplatz. TSG-Coach Jürgen Bätjer will sein Team ganz auf den nächsten Gegner einstellen und damit das letzte Spiel des Jahres und die nahende Pause zu Weihnachten ausblenden. Die Spieler um Lennart Carstens sollen noch einmal alles aus dem, nach der anstrengenden Hinrunde, doch schon etwas müden Körper herausholen. Allerdings haben die jungen Akteure augenblicklich auch Spaß am Handball, denn vor der Saison hätte niemand erwartet, das Team auf der aktuellen Position anzutreffen.
Jetzt gilt es gerade in Heimspielen noch einen draufzusetzen und einen vermeintlichen Favoriten zu bezwingen. Die Gäste erwischten einen guten Saisonstart und stehen kurz vor dem Ende der Hinrunde auf dem 3. Platz. Mit dem 7. Platz war Potsdam in der vergangenen Spielzeit zufrieden, will jetzt aber mehr und hat sich vor der Saison verstärkt.
Der ehemaligen Burgdorfer Daniel Deutsch, der vor der Saison von HF Springe nach Potsdam wechselte, ist ein wichtiger Faktor und Torschütze im Angriffsspiel des VfL. Auch die weiteren Neuzugänge Christian Schwarz (VfL Bad Schwartau), Yannik Münchberger, Robert Schütz und Paul Twarz aus der eigenen Jugend steigerten die Qualität der Potsdamer.
Bisher konnte die Gästemannschaft von Trainer Jens Deffke in vielen Spielen überzeugen, machte aber auch Fehler und die gilt es für die TSG auszunutzen, wenn das Spiel siegreich beendet werden soll. Gleichzeitig wird entscheidend sein, keine eigenen Fehler zu produzieren und sich an die taktischen Vorgaben von Trainer Bätjer zu halten. Gerade in der eigenen Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ kann die TSG unbeschwert auftreten. Die bisherigen Leistungen haben ihnen Selbstvertrauen gebracht, obwohl Rückschläge, wie die 26:35-Niederlage zuletzt beim TSV Altenholz, nicht auszuschließen sind. Erik Gülzow und Co können von den guten Vorstellungen profitieren und sich vorn in der Tabelle festsetzen. Die Chance ist da, aber nur durch eine gute Defensivarbeit und einem konzentrierten Spielaufbau mit einer sehr guten Chancenauswertung vor dem gegnerischen Tor in Erfolge umzusetzen.
Die Partie ist das letzte Spiel der Hinserie und mit der lösbaren Aufgabe gegen den SV Mecklenburg-Schwerin könnte die TSG sich dann für das Jahr 2016 empfehlen. Vor dem Feiern wird aber der Fleiß stehen und nur wenn der unbedingte Wille zum Sieg bei allen TSG-Spielern zu erkennen ist, wird auch ein doppelter Punktgewinn gelingen.