Mit einem Heimsieg eine neue Serie starten

Wenn er so frei zum Wurf kommt, sollte Steffen Dunekacke ein Treffer gelingen. (Foto: st)

TSG erwartet schweres Spiel gegen SG Flensburg/Handewitt II

BURGWEDEL (st). Die Handballmannschaft der Turnerschaft Großburgwedel ist manchmal wie eine Wundertüte, denn die Leistungen in der 3. Liga schwanken von Spitzenklasse bis hin zu klassengefährdet. Letztlich ist das aber zu verstehen, denn die Schützlinge um Trainer Jürgen Bätjer sind jung und entwicklungsfähig, aber deshalb auch anfällig gegen Formschwankungen. Am Sonnabend, 19. März, wollen die Spieler der TSG gegen die SG Flensburg-Handewitt II aber überzeugen und einen Heimsieg feiern.
Nach ansprechenden Leistungen in der Hinrunde und bis zum Jahresende 2015 konnte sich die TS Großburgwedel ein gutes Punktekonto erarbeiten und in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Leider musste die Mannschaft dann aber Anfang dieses Jahres eine Niederlagenserie verkraften und erst am 21. Spieltag konnte der erste Punktgewinn nach vier Pleiten gesichert werden. Für die TSG kein Problem, denn die Spieler um Lennart Carstens steckten das weg und besannen sich auf ihre Qualitäten. Die Folge waren wichtige Punktgewinne, die es ermöglichen das Ziel Platz 6 doch noch zu erreichen.
Zuletzt konnte die Mannschaft nach dem Derbysieg beim HSV Hannover (29:22) gegen HSV Insel Usedom (36:20) gewinnen und schaffte beim SV Anhalt Bernburg ein 25:25-Remis. Mit 25:23-Punkten stehen Trainer Bätjer und seine Spieler auf dem 8.Tabellenplatz. Am kommenden Sonnabend wird es ab 19 Uhr spannend in der Halle des Schulzentrums auf der Ramhorst. Mit der SG Flensburg-Handewitt II stellt sich ein Nachwuchsteam in Burgwedel vor, das schon so manche starke Leistung gezeigt hat. Aber die Gäste sind aufgrund des jungen Kaders anfällig gegen Leistungsschwankungen und die TSG kann mit einer disziplinierten Vorstellung durchaus zwei Punktegewinne verbuchen.
Vorsicht ist besonders gegen die überfallartigen Konter der Flensburger geboten. Wenn die TSGer sich im Angriff zu viele Fehler erlauben, dann könnten diese durch die schnellen Angreifer der SG bestraft werden. Solche Gegentreffer schmerzen und sind vermeidbar. Deshalb wird Bätjer seine Spieler zu konstruktivem Spielaufbau auffordern. Wenn dann auch noch die Abwehr ein Bollwerk bildet, ist bereits viel gewonnen. Die Gäste stehen nicht ohne Grund im Vorderfeld der Tabelle und sind sehr ausgeglichen besetzt. Die jungen Akteure streben in die Bundesligamannschaft und wollen in jedem Spiel ihre Qualitäten zeigen.
Die TSG kann deshalb nur mit Kampfkraft und dem Willen zum Sieg auf die Spielfläche gehen, um dann zu zeigen, was in ihnen steckt und das sie in eigener Halle mit guten Aktionen jedes Team der Liga bezwingen können. Nach der Partie gegen Flensburg wird eine kurze Osterpause den Punktspielalltag unterbrechen und erst am 2. April geht es mit dem Pflichtspiel bei der SC Magdeburg II weiter. Im April stehen noch fünf Spiele auf dem Spielplan, ehe die Saison bereits am 30. April beendet sein wird.