LSV-Wasserballer Lehrte auch im Finale glücklos

Reiner Bendrien traf beim Saisonfinale in Hameln dreimal für den Lehrter SV. (Foto: LSV/Alexander Placzek)

Klassenverbleib dennoch gesichert - Bendrien trifft dreimal

LEHRTE (r/kl). Die Freibäder schließen, und auch die Wasserballer der Region stehen vor dem Saisonende. Der Lehrter SV schloss die Bezirksoberliga mit einer 6:10 (1:6, 2:1, 1:3, 2:0)-Auswärtsniederlage beim angehenden Oberliga-Aufsteiger Hamelner SV als Tabellenvorletzter ab, verbleibt aber weiterhin in der vierten Liga.
Der Altkreisvertreter hatte zum Ende einer schwierigen Saison allerdings einmal mehr Pech mit den Personalien: Die Lehrter konnten an der Weser nach einer Krankheitswelle nur mit einem Zehneraufgebot und lediglich drei Akteuren der Stammsieben auflaufen: „Das war eine aufgemotzte zweite Mannschaft“, kommentierte Lehrtes dreimaliger Torschütze Reiner Bendrien den Auftritt.
Bei strömendem Regen und unter Flutlicht musste sich die LSV-Sieben gegen den um den Aufstieg kämpfenden Gastgeber daher in dem verkorksten ersten Viertel (1:6) erst finden, konnte danach aber zwei der drei verbliebenen Abschnitte zu ihren Gunsten entscheiden.
„Mit der Besetzung war das ein gutes Resultat“, lobte Trainer Joachim Haake die Vorstellung des Teams. Neben Bendrien (3) trafen im letzten Saisonspiel Amin Keykhei, Sebastian Roth und Vladislav Stengel.
In der Abschlusstabelle bleibt der Lehrter SV mit 6:18 Punkten vor dem TSV Anderten (5:19), der in beiden Direktvergleichen gegen den Altkreisvertreter knapp unterlegen gewesen war. „In Bestbesetzung hätten wir vielleicht auch um einen Medaillenplatz mitspielen können“, hofft Haake in der neuen Saison mit etwas mehr Glück bei den Personalien auf bessere Resultate.