LSV und TSV A-Jugend gastieren in Hildesheim

Als wichtiger Torschütze übernimmt Maurice Dräger auch beim Siebenmeter-Strafwurf Verantwortung. (Foto: st)

TSV Burgdorf II will gegen VfL Potsdam einen Heimsieg verbuchen

ALTKREIS (st). Die Handballer der TS Großburgwedel und der TSV Burgdorf II haben am kommenden Wochenende in der 3. Liga Nord wieder alle Hände voll zu tun, um Punktgewinne sicherzustellen. Während die TSG auswärts in Berlin bei der zweiten Mannschaft der Füchse antritt, trifft die TSV II im Heimspiel auf den VfL Potsdam und hofft auf einen Sieg. Der Lehrter SV ist in der Oberliga, genauso wie die A-Jugend der TSV Burgdorf in der Jugendbundesliga, bei Eintracht Hildesheim gefordert.
Für die Turnerschaft Großburgwedel wird am Sonnabend, 3. Oktober, ab 19 Uhr, der 6. Spieltag der neuen Saison angepfiffen. Bei den Füchsen Berlin II erwartet die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer ein heißer Tanz und nur mit einer starken Vorstellung, wie zuletzt beim 27:19-Heimsieg gegen den Stralsunder HV, kann in Berlin etwas Zählbares mitgenommen werden. Der Gastgeber ist vor der Serie kräftig umgekrempelt worden. Neun Abgängen stehen sieben Neuzugänge gegenüber und Trainer Max Rinderle hatte viel Arbeit, ein eingespieltes zu präsentieren. Mittlerweile ist das aber gelungen und die TSG trifft auf junge Talente, die beweisen wollen, was in ihnen steckt und sich für den Bundesligakader empfehlen können. Aber auch die TSG hat eine junge Mannschaft und somit treffen zwei Teams aufeinander, die in der Spielanlage, Schnelligkeit und den technische Fertigkeiten durchaus vergleichbar sind. Das Ergebnis erscheint somit offen und die Tagesform sollte am Sonnabend hoffentlich zugunsten der TSG entscheiden. Ein Auswärtserfolg würde für das Derby in gut einer Woche gegen HSV Hannover viel Selbstvertrauen bringen.
Die TSV Burgdorf II erwartet nach dem Heimspiel am Sonnabend ab 18 Uhr am nächsten Spieltag wieder eine weite Fahrt in den hohen Norden zur SG Flensburg-Handewitt. Zunächst steht aber das Spiel in Burgdorf in der Halle der Gudrun-Pausewang-Schule gegen den VfL Potsdam auf dem Spielplan und das wird schwer genug. Die Gäste erwischten einen guten Saisonstart und stehen jetzt nach fünf Partien als Tabellenführer da. Mit dem 7. Platz war Potsdam in der vergangenen Spielzeit zufrieden, will jetzt aber mehr und hat sich vor der Saison verstärkt.
Die TSV-Fans werden den ehemaligen Burgdorfer Daniel Deutsch wiedersehen, der vor der Saison von HF Springe nach Potsdam wechselte. Er wird sich in Burgdorf mit einer herausragenden Leistung präsentieren wollen. Auch die weiteren Neuzugänge Christian Schwarz (VfL Bad Schwartau), Yannik Münchberger, Robert Schütz und Paul Twarz aus der eigenen Jugend steigerten die Qualität des VfL. Das zeigten die bisherigen Ergebnisse eindrucksvoll. Die Ausbildungsmannschaft der TSV um Maurice Dräger wird sich gegenüber den zuletzt gezeigten Leistungen nochmals steigern müssen, hofft auf die Unterstützung der eigenen Fans und will mit viel Einsatz ihrem Coach Heidmar Felixson beweisen, zu welchen Leistungen sie fähig ist. Ein doppelter Punktgewinn wäre der schlüssige Beweis für ehrgeizige Bemühungen.
Sowohl Oberligist Lehrter SV wie auch Jugendbundesligist TSV Burgdorf II werden am Sonnabend nach Hildesheim reisen. Die TSV trifft am 3. Spieltag der Jugendbundesliga ab 16.30 Uhr auf die Eintracht, der LSV gastiert ab 18.30 Uhr am selben Tag in der Sparkassen-Arena. In der vergangenen Saison landete Eintracht Hildesheim in der höchsten Spielklasse der A-Jugend nur auf dem 9. Platz und musste sich erst wieder für die Bundesliga qualifizieren. Im Derby gegen die TSV wird sich das Team aber nicht ohne Gegenwehr überrumpeln lassen. Deshalb werden die Burgdorfer um Trainer Carsten Schröter schon eine konzentrierte Leistung zeigen müssen. Der letztjährige Meister hat in dieser Serie einen guten Kader und konnte im ersten Spiel bei der HSG Eider Harde durchaus seine Qualitäten zeigen. Die Begegnung am Sonnabend wird aber von Kampf und Einsatz geprägt sein und nur, wenn die TSV da mitzieht, kann sie zwei Pluspunkte aus Hildesheim mitnehmen.
Das Gleiche gilt für den Lehrter SV, der in der vergangenen Saison in Hildesheim eine 30:34-Pleite einstecken musste, zuvor aber in eigener Halle mit 47:17 triumphierte. Auch am Sonnabend wird der Ausgang des Spieles nicht vorhersagbar sein. Dazu wechselt die Besetzung des Kaders in Hildesheim bei der zweiten Mannschaft zu oft und so kann Lehrte um Trainer Lutz Ewert sich nur auf ihre eigene Leistung stützen. Gelingt es, aus einer guten Abwehrarbeit heraus, fehlerfreie Angriff zu starten, dann ist ein doppelter Punktgewinn durchaus realisierbar.