Letzter Hinrunden-Spieltag für TTK Großburgwedel

Natalie Horak will endlich Punkte für den TTK Großburgwedel sammeln. (Foto: TTK Großburgwedel)

2. Tischtennis Bundesliga Nord der Damen

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Tischtennisfans aufgepasst! Aufsteiger TTK Großburgwedel begrüßt in der 2. Bundesliga Nord der Damen am Sonnabend (15 Uhr) mit dem DJK Blau-Weiß Münster bereits zum letzten Mal in dieser Hinrunde einen Gegner in heimischer Halle, bevor noch drei Auswärtsmatches folgen. Die Pause wird extrem lang bis sich die Zuschauer wieder über gehobenes Niveau in der Region freuen dürfen, denn erst am 01. Februar 2014 kommt der TuS Uentrop.
Deshalb verdient der aktuelle Vergleich gegen den Verein aus Nordrhein-Westfalen noch einmal großes Interesse, zumal es sich um das momentane Kellerduell der Liga handelt. Der Mitaufsteiger wartet bei 0:14 Punkten bislang vergeblich auf ein Erfolgserlebnis, während der TTK mit zwei Unentschieden nicht mehr mit leeren Händen dasteht. „Deshalb heften wir uns diesmal auch die Favoritenbürde an. Von der Papierform her sollten wir die stärkere Mannschaft sein“, gibt sich Teamcoach Michael Junker optimistisch.
Offen ist noch, wen der Gastgeber ins Rennen schickt, denn hinter Spitzenspielerin Laura Matzke steht die Tschechin Natalie Horak mit einer 0:8-Bilanz als einzige Spielerin in ihrem Team noch ohne Einzelsieg da. Auch ihre zu erwartende Gegnerin verzeichnete noch keinen Punkt, doch die Ausgangslage ist ein zweischneidiges Schwert. „Natürlich sind die Aufgaben für Natalie oben ein hartes Brot, aber vor knapp fünf Jahren spielte sie noch ausgeglichen. Das ist auch für Natalie eine ganz neue Situation, die sie wurmt. Der Leistungsdruck vor der kommenden Partie ist wahnsinnig hoch, denn gegen wen will sie gewinnen, wenn nicht gegen Svenja Müller“, erklärt Junker. Deshalb dränge sich die Überlegung auf, lieber Ehefrau Kadrina nach oben zu stellen, die mit ihrem Abwehrspiel und guten Nerven gerade junge Konkurrentinnen aus dem Konzept bringen könne.
Nina Tschimpke und die 16-jährige Amelie Rocheteau stünden dann ebenfalls in der Verantwortung. „Ich werde mit Natalie noch einmal Rücksprache halten, denn es sind schon alle Vorkehrungen für ihre Anreise getroffen“, sagt der Betreuer.