Lehrter Wasserballerinen im Blick des DSV

Die Wasserballfrauen des Lehrter SV müssen derzeit ohne ihre etatmäßige Torhüterin Marte Funda-Bendrien (Handoperation) auskommen. (Foto: Lehrter SV)

Deutsche Pokalpremiere fraglich/„Riesensprung gemacht"

LEHRTE (r/jk). Die in dem vergangenen 18 Monaten sichtbar gestiegene Leistungsstärke der Frauen-Wasserballmannschaft des Lehrter SV scheint sich überregional herumgesprochen zu haben: Die erst seit knapp drei Jahren im Punktspielbetrieb stehende LSV-Sieben hat von Rundenleiter Jens Witte (Buxtehude) jetzt sogar eine Einladung für den Deutschen Wasserball-Pokal 2013/2014 erhalten.
Besonders bemerkenswert: An dem kurz zumeist nur als „DSV-Pokal“ titulierten Wettbewerb nehmen neben den acht Bundesligisten nur noch acht weitere Teams aus den Landesgruppen des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) teil, und eine dieser Einladungen hat jetzt der Regionsvertreter erhalten.
„Die Mannschaft hat einen Riesensprung gemacht“, sagt auch Jugendtrainer Jens Behrens, der die Mannschaft vor den Sommerferien vertretungsweise beim letzten Ligaspiel der zu Ende gegangenen Saison gegen Waspo 98 Hannover (11:0) betreut hatte. Aus Lehrter Sicht ist die Einladung ein weiterer Höhepunkt der noch jungen Knospe Frauenwasserball im Lehrter SV, doch die als „äußerst ehrenvoll“ empfundene Anfrage bringt die Verantwortlichen in Bedrängnis.
Zu dem vorgesehenen Erstrundenspieltermin am 2. November plagen die LSV-Sieben Personalprobleme. Besonders gravierend: Nach dem aktuellen Stand der Dinge sind unter anderem bis dahin auch beide Torhüterinnen (Handoperation bzw. Schwangerschaft) definitiv nicht wieder einsatzfähig. Die Entscheidung über eine Meldung soll an diesem Wochenende fallen.