Lehrter SV will vor eigenen Fans einen Sieg feiern

Till Dreißigacker hält sich am Trikot des Gegners fest und findet die Lücke zum erfolgreichen Torwurf. (Foto: st)

Letztes Heimspiel für den LSV gegen den SV Alfeld

ALTKREIS (st). Der Lehrter SV möchte sich mit einem guten Spiel von seinen Fans verabschieden. Im letzten Heimspiel der Saison 2015/2016 trifft die Mannschaft um Trainer Lutz Ewert auf den Absteiger SV Alfeld. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre deshalb eine Enttäuschung. Aber die Gäste werden sich ebenfalls mit einer anständigen Vorstellung aus der Oberliga verabschieden wollen und so sollte sich der LSV nicht zu sicher fühlen und nochmal Vollgas geben.
In den letzten Spielen haben Michael Thiede und seine Teamkameraden nochmal gezeigt, dass sie vielleicht sogar noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle besser dastehen könnten. Aber die schwankenden Leistungen lassen das wohl nicht zu. Zuletzt bei der 24:30-Niederlage beim MTV Soltau war doch viel Spielraum nach oben vorhanden, aber noch ist der 7.Platz zu schaffen und das würde nicht nur Coach Ewert, sondern auch das Umfeld in Lehrte für eine doch sehr durchwachsene Serie versöhnen. Die Mannschaft hat sich zuletzt gegen die SG Börde Handball (31:25) und beim MTV Soltau zwar als Einheit präsentiert, aber gegen den SV Alfeld mus auch spielerisch einiges gelingen.
Dazu muss sie aber auch kämpferisch besser auftreten, als bei der überraschenden 24:27-Niederlage in Alfeld. Das war ein ganz schwaches Spiel, in dem das Team nicht zeigte, was es kann. Möglicherweise ist die Niederlage für das Spiel am Sonnabend, 28. Mai, ab 18 Uhr aber auch lehrreich und Ewert wird sein Team darauf aufmerksam machen, das auch gegen einen Absteiger nur eine engagierte Leistung zu einem Erfolgserlebnis führt.
Die Gäste haben den schwächsten Angriff in der Oberliga, werden aber versuchen, mit geordnetem Spiel zum Zug zu kommen. Das wollen die Lehrter nicht zulassen und gleich zu Beginn der Partie zu ihrem Spiel finden. Wenn Phil Hornke und seine Mitspieler zu schnellen Gegenstößen und sicheren Abschlüssen kommen und damit von den Fehlern der Gäste profitieren, dann sollte der LSV schon zur Pause einen Vorsprung erarbeitet haben. Gelingt dann auch im 2. Spielabschnitt eine solide Vorstellung in Abwehr und Angriff, dann sollte ein doppelter Punktgewinn realisierbar sein.
In einer Woche wird dann die letzte Partie der Saison für den Lehrter SV bei der HSG Nienburg angepfiffen und gegen den Tabellenvierten können die Ewert-Schützlinge dann auch nochmal zeigen, dass sie auch im Vorderfeld der höchsten niedersächsischen Spielklasse mitmischen könnten.