Keine Werbung für das Lehrter Derby

„Adler“ und FC Lehrte haben etwas gutzumachen

HÄMELERWALD (de). Weder der SV Adler Hämelerwald noch der FC Lehrte, die am Sonntag in Hämelerwald aufeinander treffen, haben sich am vergangenen Wochenende mit Ruhm bekleckert. Während die 0:2 (0:0)-Niederlage der „Adler“ bei Germania Grasdorf auf Grund des Fehlens einiger Leistungsträger zumindest nicht unerwartet kam, blamierte sich der FC Lehrte bei dem 1:5 (0:4)-Heimdebakel gegen den TSV Stelingen bis auf die Knochen.
„Es war nicht mit anzusehen“, fand FC-Trainer Willi Gramann. „Das war schon Arbeitsverweigerung, was meine Spieler gezeigt haben. Von der Nummer 1 bis 11 haben alle enttäuscht. Das war ein Offenbarungseid." So beträgt der Punktabstand des selbst ernannten Aufstiegsanwärters aus Lehrte auf den Tabellenführer aus Eilvese bereits zehn Punkte.
Bereits bis zum Pausenpfiff hatten die Stelinger mit der 4:0-Führung für mehr als eine Vorentscheidung gesorgt. Zwar konnte Sebastian Ernst, der sich später erneut verletzte und zum Leidwesen seines Trainers in Hämelerwald fehlen wird, in der 67. Minute auf 1:4 verkürzen, doch gelang den Gästen noch der Treffer zum 5:1- Endstand. Keine andere Mannschaft hat mit 34 Treffern bisher mehr Gegentore kassiert als der FC Lehrte.
Hämelerwalds Trainer Peter Wedemeyer besitzt am Sonntag durch die Rückkehr der Urlauber Martin Ritter und Marcel Hesse sowie des in Grasdorf beruflich verhinderten Sebastian Dralle wieder mehr Alternativen, um die favorisierten Gäste zu besiegen. Bei der 0:2 (0:1)-Niederlage der „Adler“ in Grasdorf wurde das Trio schmerzlich vermisst. Doch gelang es den Hämelerwaldern bis zur Pause, keinen Gegentreffer zu kassieren. Das änderte sich jedoch, als die Grasdorfer noch auf 2:0 davon ziehen konnten. In der 85. Minute verhinderte „Adler“-Torhüter Jan Pröve noch eine höhere Niederlage, indem er einen Foulelfmeter parierte.