Kann sich Martin Ritter als Torjäger in der Landesliga durchsetzen?

Martin Ritter. (Foto: Klaus Depenau)

Burgdorfs neuer Goalgetter ist auch Spezialist für Mannschaftsabende

BURGDORF (kd). Er weiß, was von ihm erwartet wird. Martin Ritter soll bei der TSV Burgdorf für die nötigen Tore sorgen, um seinem neuen Verein in der Fußball-Landesliga wenigstens einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu verschaffen.
In zwei Spielen beim PORTA-Pokalturnier blieb dem früheren Torjäger des SV Adler Hämelerwald bei den Vorrundenspielen der TSV Burgdorf noch ein Torerfolg versagt. „Das wir sich bald ändern“, kündigte der gelernte Dreher nach der 1:4-Niederlage gegen Heeßel an und hielt Wort. Beim 3:3 (1:1) gegen den Oberligisten 1. FC Wunstorf machte Martin Ritter seinem Ruf als Torjäger alle Ehre und sorgte in der 55. Minute mit dem Tor zum 2:1 für die zwischenzeitliche Führung seines neuen Vereins.
„Ich freue mich, dass ich bei der TSV Burgdorf so gut aufgenommen wurde. Jetzt ist es mein Ziel, dass ich mich auch in der Landesliga behaupten kann und hoffentlich mit meinen Toren das Vertrauen meines Trainers und der Verantwortlichen der TSV Burgdorf rechtfertigen kann", gibt sich der 29-Jährige bescheiden. Nachdem Martin Ritter über Jahre hinweg der Torgarant für den SV Adler Hämelerwald war, sucht er nun in einer höheren Spielklasse, wie die Landesliga, eine neue sportliche Herausforderung.
„Der Wechsel hat nichts mit dem Abstieg meines Heimatvereins Adler Hämelerwald in die Kreisliga zu tun", stellt Martin Ritter noch einmal klar. So hatte Hämelerwalds Torjäger schon Wochen zuvor, bevor der Abstieg der „Adler“ feststand, der TSV Burgdorf seine Zusage gegeben. „Trainer Patrick Werner hat mich gefragt, ob ich es mir zutraue, es noch einmal zu versuchen, eine Klasse höher in der Landesliga zu spielen. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen und habe dann auch spontan zugesagt, nachdem ich zuvor noch meine Freundin Jenny und meine Hämelerwalder Freunde aus der Mannschaft um ihre Meinung gefragt habe", sagte der Edelfan von Hannover 96.
Wie wichtig ihm der Kontakt zu seinen Hämelerwalder Freunden ist, beweist nicht nur die Tatsache, dass der Kontakt zu seinen ehemaligen „Adler“-Mitspielern weiterhin bestehen wird. So tritt Burgdorfs neue Stürmerhoffnung vom 23. Juli bis zum 13. August zusammen mit den Adler-Spielern Marcel Hesse und Kai Rittmeier, die jeweils ihre Partnerinnen mit dabei haben, eine mehrwöchige Reise in die USA an. „Dadurch fehle ich leider in den ersten beiden Punktspielen und im Pokalspiel“, bedauert Martin Ritter, der sich vor der Verpflichtung allerdings das o.k. von TSV-Coach Patrick Werner für die Reise eingeholt hatte.
Verbunden mit der Auflage an seinen Trainer, dass in dieser Zeit keine Mannschaftsfeier bei der TSV Burgdorf stattfinden darf. „Ich möchte bei der Zusammenkunft dann meinen Mannschaftskameraden mein in Hämelerwalds Adlerhorst erprobtes Mixgetränk „Spacebul“ etwas näher bringen." Was es damit auf sich hat, gab Martin Ritter gerne preis: „Das ist eine Mischung aus Sambuca und Cointreau, die in einem Glas angezündet wird und dann mit einer speziellen Technik getrunken wird“, sagte Martin Ritter, der sich bei Anfragen Dritter gerne zur Verfügung stellen will, die Auskünfte über die Mixtechink erfahren wollen, um das Mischgetränk dann ohne Schaden an Leib und Seele zu sich nehmen zu können. Wie viel meine neuen Mitspieler von unserem „Adler“-Spacebul" vertragen können, werden wir dann vor Ort erfahren."