Im zweiten Spiel des Jahres gleich das zweite Derby

Lennart Koch von der TSG scheint unschlüssig – Abspiel oder Durchbruch durch die Abwehr in Richtung Torerfolg. (Foto: st)

TSG erwartet im Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim tolle Kulisse

BURGWEDEL (st). Nach dem Nachbarschaftsderby bei der TSV Burgdorf II am vergangenen Freitag geht es für die Turnerschaft Großburgwedel auch im zweiten Spiel des noch jungen Jahres 2016 gegen eine Mannschaft aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Partie gegen Eintracht Hildesheim verspricht wieder Spannung und die Verantwortlichen der TSG um Dr. Karsten Hoppenstedt hoffen auf eine gut gefüllte Halle in Burgwedel und damit auf die Unterstützung der eigenen Fans.
Die Bilanz der TSG soll auch im Jahr 2016 positiv bleiben und das Team soll sich von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Dazu gehört es genauso einen Sieg zu feiern, wie auch Niederlagen zu verkraften. Der Auftakt in Burgdorf war nicht das, was sich Trainer Jürgen Bätjer als Jahresauftakt gewünscht hat, aber der Blick richtet sich nach der 27:29-Niederlage gleich wieder auf die nächsten Aufgaben. Damit gemeint ist das Derby am Sonnabend, 23. Januar, ab 19 Uhr.
Der Gegner, die Eintracht aus Hildesheim wurde vor der Spielzeit als potenzieller Aufsteiger in die 3.Liga genannt. Nach dem Abstieg aus der 2.Bundesliga sollte zumindest um die Meisterschaft in der Staffel Nord mitgespielt werden. Aber schon die ersten Begegnungen der Serie liefen nicht gut und so zeigte sich, dass der Umbruch mit zehn Abgängen und neun Neuzugängen, nicht förderlich für die Qualität sein konnte.
Die Eintracht startete mit 6:8-Punkten und auch im Verlauf der weiteren Spiele konnte die Mannschaft um ihren Trainer Gerald Oberbeck nicht an die Spitzenteams der Liga heranreichen. Jetzt ist die Eintracht im bedeutungslosen Mittelfeld verschwunden und wird auch in der Rückserie keine Bäume mehr ausreißen können. Auch das Hinspiel gegen die TSG endete für Hildesheim enttäuschend, während die Burgwedeler mit dem 29:29-Remis durchaus zufrieden sein konnten.
Am Sonnabend wollen Erik Gülzow und seine Mitspieler mehr und einen Erfolg verbuchen. Gülzow spielte in der vergangenen Saison noch bei der Eintracht und wird sich gegen seinen alten Trainer besonders ins Zeug legen. Auch Coach Jürgen Bätjer hat ja eine Hildesheimer Vergangenheit und weitere TSG-Akteure, wie beispielsweise Kay Behnke, kennen den Derbygegner und Oberbeck aus eigenen Erfahrungen, aus der Jugend oder haben bereits in Hildesheim gespielt.
Für die TSG-Spieler ist dieses Derby also etwas Besonderes und so werden sie hochmotiviert in die Partie gehen. Wichtig ist, dass die Bätjer-Schützlinge nicht übermotiviert auftreten und einen kühlen Kopf bewahren. Nur mit einer disziplinierten Leistung in Abwehr und Angriff, sowie einer niedrigen Fehlerquote kann das erste Heimspiel des Jahres erfolgreich abgeschlossen werden.
Gelingt der Turnerschaft ein Derbysieg, dann kann sie weiterhin vor den Hildesheimern eine gute Position im vorderen Mittelfeld einnehmen und die nächsten beiden Auswärtsspiele bei DHK Flensborg und beim Stralsunder HV, die mit weiten Anreisen verbunden sind, können zuversichtlich, mit Volldampf und Selbstvertrauen in Angriff genommen werden.