HSG-Heimstärke soll den Ausschlag geben

Eric Gülzow von der HSG Burgwedel versucht in dieser Szene, eine Wand von Spielern zum erfolgreichen Torwurf zu überwinden. (Foto: st)

Letztes Spiel des Jahres für die HSG Burgwedel gegen Nieder-Roden

BURGWEDEL (st). In ihrem letzten Heimspiel der Hinrunde und gleichzeitig dem letzten Spiel des Jahres will die HSG Burgwedel am Sonnabend, 17. Dezember, noch einmal mit voller Konzentration auftreten. Trainer Jürgen Bätjer fordert einen Erfolg gegen das Team der HSG Rodgau Nieder-Roden und von der Papierform ist das durchaus machbar, denn der Tabellennachbar ist keine Übermannschaft und so könnte die HSG mit einem Lächeln und zwei Pluspunkten auf dem Konto den Jahreswechsel feiern.
Gefeiert werden soll aber nicht nur der Jahreswechsel, sondern in der Burgwedeler Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ auch der Sieg am Sonnabend ab 19 Uhr. Zu gewohnter Zeit wollen Keeper Patrick Anders und seine Vorderleute zeigen, dass sie in Heimspielen eine Klasse besser sind als auswärts, obwohl in dieser Spielzeit bereits einige Punkte in fremden Hallen eingespielt wurden und das Team auch zuletzt bei der 26:27-Niederlge bei HF Springe durchaus Charakter zeigte. In der eigenen Halle und vor den eigenen Fans ist das Erlebnis aber ein ganz spezielles und deshalb soll von der ersten Minute an Gas gegeben werden.
Die Gäste haben in der ersten Saisonphase gute Leistungen zeigen können und waren nach fünf Spieltagen und vier Siegen erster Verfolger von Spitzenreiter Eintracht Hildesheim. Das hat sich bis jetzt relativiert und die HSG ist ins Mittelfeld abgerutscht. Von einem einfachen Spiel kann aber keinesfalls gesprochen werden, denn der Gast will sich ebenfalls mit einem Sieg aus dem Jahr 2016 verabschieden.
Vorsicht und der Einsatz aller Ressourcen ist für die Burgwedeler deshalb gefordert. Trainer Bätjer hofft auf den Einsatz aller nicht langzeitverletzten Akteure und den heimischen Zuschauern im Rücken. Er will im letzten Spiel der Hinrunde eine taktisch und spielerisch gute Gastgebermannschaft sehen, um so mit einem doppelten Punktgewinn und viel Schwung in das nächste Handballjahr gehen zu können. Besonderes Augenmerk müssen Chris Meiser und seine Mitspieler auf die Defensive legen. Bei den Gästen stehen mit Timo Kaiser, Philippe Kohlstrung und Michael Weidinger drei torgefährliche Spieler im Kader, die der Deckung der Burgwedeler gefährlich werden können. Aber auch die anderen Gästespieler dürfen nicht aus den Augen gelassen werden. Nur eine aggressive Deckungsformation und reaktionsschnelle Torwarte werden für die Offensive die nötige Sicherheit geben. Bisher hat sich die Abwehr aber als durchaus sattelfest erwiesen und wenn das auch am Sonnabend gelingt, dann liegt ein Erfolg in der Luft und der gute Mittelfeldplatz wäre zunächst gesichert.
Erst am 15. Januar 2017 wird die Serie 2016/2017 dann mit der Auswärtspartie bei der SG LVB Leipzig fortgesetzt.