Heimsieg soll die TS Großburgwedel entlasten

Mit aller Wucht will Sören Kress auch am Sonnabend Treffer aus dem Rückraum erzielen. (Foto: st)

Großburgwedels Trainer Jürgen Bätjer erwartet zwei Pluspunkte

BURGWEDEL (st). Die Turnerschaft Großburgwedel wird es am kommenden Wochenende nicht leicht haben, einen Erfolg zu verbuchen. Am Sonnabend, 19. September, ab 19 Uhr gastiert DHK Flensborg in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“. Nur eine engagierte Leistung, wie zuletzt beim 29:29-Unentschieden bei Eintracht Hildesheim, kann die TSG vor einer Niederlage retten.
Bisher hat die TSG um ihren engagierten Trainer Jürgen Bätjer gute Ansätze gezeigt und in zwei Derbys überzeugen können. Am vergangenen Wochenende haben sie im Derby beim favorisierten Zweitligaabsteiger Eintracht Hildesheim den einen Punkt erkämpft. Damit fällt die Bilanz nach drei Spieltagen ausgeglichen aus. Jetzt steht das Heimspiel gegen den bisher mutig aufspielenden Aufsteiger DHK Flensborg auf dem Spielplan. Die Gäste konnte mit nur zwei Minuspunkten in der Oberligaspielzeit den Aufstieg in die 3. Liga sicherstellen und haben an ihrer Erfolgsmannschaft kaum etwas geändert. Neben den Abgängen von Hendrik Schefer, Janek Kalbus und Björn Wallus, die sich beruflich veränderten, blieb der Kader nahezu unverändert und somit eingespielt. Nur Rückraumspieler Matthias Hinrichsen von der HSG Tarp-Wanderup und Torwart Christoph Peters von Stjernen IF ergänzten das Team. Trainer Matthias Hahn kann somit auf eine Mannschaft zurückgreifen, die sowohl körperlich, als auch technisch schon den Erfordernissen der 3. Liga angepasst ist. Das haben sie bereits bewiesen, denn in der ersten Partie wurde die Youngster des SC Magdeburg II mit einer 23:41-Pleite nach Hause geschickt und der DHK setzte sich an die Tabellenspitze der Liga. Das wurde nach jetzt zwei Niederlagen und 2:4-Punkten im Zwischenklassement relativiert.
Die TSG-Spieler sind trotzdem gewarnt und werden den Aufsteiger von der ersten Minute an als echten Konkurrenten betrachten. Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Sieg zu erzielen, um in Richtung obere Tabellenhälfte zu schauen. Die Mannschaft hat viel Potenzial, das hat sie in der Vorbereitung gezeigt. Bisher konnten sie die Kräfte bündeln und ausspielen. Sowohl gegen SC Mecklenburg-Schwerin (17:26), wie auch gegen die TSV Burgdorf II (27:25) und auch Eintracht Hildesheim (29:29) waren gute Ansätze zu erkennen und eine Kay Behnke und seine Mitspieler konnten mithalten.
Entscheidend für den Ausgang der Partie wird nicht nur die Defensive sein. Dort konnten die Bätjer-Schützlinge bisher durchaus punkten. Das Herausspielen von guten Chancen und die daraus resultierende Torquote wird der wichtigere Faktor sein.
Kann die TSG den Aufsteiger in Schach halten und zusammen mit ihren Fans und deren lautstarker Unterstützung wieder eine gute Vorstellung über 60 Minuten liefern, dann sollten zwei Pluspunkte realisierbar sein.