Heesseler SV will auch in Eilvese seine Serie ausbauen

Heeßels Rezzan Bilmez (Mitte) kann sich nur mit viel Mühe den HSCer Aljoscha-Lartey Hyde (2.v.r.) vom Leib halten. (Foto: Kamm)

Wechselt HSV-Angreifer Jonas Künne zur TSV Burgdorf?

HEESSEL (kd). Nicht eines Spitzenspiels der Fußball-Landesliga war nach Meinung von Heeßels Kotrainer Simon Kirsch die Zuschauerkulisse von 250 Besuchern würdig, die zum Spiel zwischen dem Tabellenfünften aus Heeßel und dem Spitzenreiter HSC Hannover erschienen waren. Am Ende konnten sowohl HSC-Trainer Rainer Behrends als auch sein Heeßeler Trainerkollege Simon Kirsch trotz eines 0:0-Remis zufrieden sein, obwohl das Salz in der Suppe, sprich die nötigen Tore, fehlten.
Der voraussichtliche Oberligaaufsteiger aus der hannoverschen Constantinstraße konnte zufrieden sein, dass der Gegner aus Heeßel es versäumt hatte, seine numerische Überzahl nach der roten Karte für den HSCer Julian-Kolja Hyde zu nutzen, der in der 25. Minute Jan-Hendrik Matthes nach vorausgegangenem Ballverlust bei seiner Verfolgungsjagd in die Hacken gelaufen war und daher zu recht Rot sah.
Der Tabellenführer, der mit Ertan Ametovski (20 Treffer) und Martin Murawski aus privaten Gründen auf zwei seiner Leistungsträger verzichten musste, war letztlich in einer an Chancen torarmen Partie froh, dass er keine Niederlage kassierte. Simon Kirsch war als Vertreter des im Kurzurlaub befindlichen Cheftrainers Niklas Mohs ebenfalls froh, dass die Heeßeler Mannschaft nun auch im 18. Spiel in Folge ohne eine Niederlage blieb und damit den vereinsinternen Rekord von 17 Spielen ohne eine Niederlage brach, an dem Simon Kirsch noch als Spieler beteiligt war.
Da es an Toren nichts zu bejubeln gab, bot sich den Zuschauern genügend Gesprächsstoff. So verdichteten sich inzwischen die Gerüchte, dass Heeßels Angreifer Jonas Künne, der bisher fünf Treffer erzielte, seine Zelte in Heeßel zum Saisonende abbrechen wird und in der kommenden Saison für die TSV Burdorf stürmen wird, was allerdings von Burgdorfer Seite noch nicht bestätigt wurde.
Am Sonntag muss der Heeßeler SV beim STK Eilvese antreten, den trotz 18 Punkten in der Rückrunde derzeit nur das bessere Torverhältnis gegenüber dem punktgleichen TuS Garbsen vor einem Abstiegsplatz bewahrt. Doch sollten die Heeßeler, bei denen Niklas Mohs wieder die Mannschaft coachen wird, gewarnt sein. So verfügt der Tabellendreizehnte aus Eilvese mit Tobias Alker, der bisher 21 Mal traf, nicht nur über den Landesligatorjäger, sondern mit Alessandro Busse (9 Treffer) auch noch über einen weiteren Goalgetter, auf den die Heeßeler aufpassen sollten.