Heesseler SV steht vor den vorentscheidenden Spielen

Gegen BW Tündern konnte Steven Kriesten (rechts) mit dem Heesseler SV nur mit viel Mühe gewinnen. Jetzt stehen die Heeßeler mit schweren Spielen gegen VfL Bückeburg, SV Ramlingen/Ehlershausen und OSV Hannover vor einer „Woche der Wahrheit“. (Foto: Kamm)

Erst zum VfL Bückeburg, dann beim SV Ramlingen/Ehlershausen

HEESSEL (kd). „Die kommenden drei Spiele werden bereits Aufschluss darüber geben, wohin bei uns der Weg in der Fußball-Landesliga führt“, ist Heeßels Trainer Niklas Mohs überzeugt, dessen Mannschaft im ersten Spiel nach der Winterpause viel Mühe hatte, den auf einem Abstiegsplatz stehenden HSC BW Tündern mit 2:1 (1:1) zu besiegen.
Daher bedarf es einer erheblichen Leistungssteigerung des Tabellenführers aus Heeßel, um in der „Woche der Wahrheit“ mit Siegen die Führung gegen die unmittelbaren Verfolger zu verteidigen. Los geht es am Sonntag um 15 Uhr für den Primus aus Heeßel mit dem Gastspiel beim Tabellendritten VfL Bückeburg. Bereits am Dienstag, 17. März, steht für den Heesseler SV von 19.30 Uhr an das Nachholspiel beim Tabellenvierten SV Ramlingen/Ehlershausen auf dem Programm. Am Sonntag, 22. März, gastiert dann von 15 Uhr an der Tabellenzweite OSV Hannover in Heeßel. „Nicht nur für meine Mannschaft sind diese drei Spiele gegen die unmittelbaren Verfolger richtungsweisend“, erkannte auch Heeßels Trainer. Wohl wissend, dass bei drei Siegen seiner Mannschaft eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg fallen würde.
„Doch so weit ist es noch lange nicht“, weiß auch Niklas Mohs. „Zuerst einmal müssen wir die schweren Auswärtsspiele am Sonntag beim VfL Bückeburg und beim SV Ramlingen/Ehlershausen ohne Punktverlust überstehen.“ So tat sich seine Mannschaft beim knappen 2:1-Erfolg gegen den HSC BW Tündern äußerst schwer. „Man hat meiner Mannschaft die lange Winterpause angemerkt“, gab auch Niklas Mohs zu, dessen Mannschaft bereits in der 6. Minute gegen den Tabellenvierzehnten aus dem Kreis Hameln durch einen Konter von Niklas Beckmann mit 0:1 in Rückstand geriet. „Wir haben uns auch danach sehr schwer getan“, gab der HSV-Trainer zu, der dann auch froh war, dass Kesip Caran in der 38. Minute noch der Ausgleich zum 1:1-Pausenstand glückte.
„Es war auf tiefem Boden letztlich nur ein Arbeitssieg“, gestand Niklas Mohs ein, nachdem erneut Kesip Caran in der 70. Minute zur Stelle war und den 2:1-Siegtreffer für den Spitzenreiter erzielte. Zwei Minuten zuvor hatte Tünderns Ugur Aydin (68.) seiner Mannschaft durch eine gelb-rote Karte einen Bärendienst erwiesen.
„Bei der heimstarken Mannschaft vom VfL Bückeburg müssen wir uns am Sonntag weitaus stärker präsentieren“, weiß auch Niklas Mohs, dessen Elf das Hinspiel mit 3:1 gewann.