Heesseler SV schied nach Elfmeterschießen aus

Einzug ins Viertelfinale nach 7:8-Niederlage verpasst

HEESSEL (kd). Von einer missglückten Generalprobe vor dem Punktspiel am heutigen Sonnabend um 16 Uhr beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zu sprechen, entspricht durchaus der Realität, wie selbst Hendrik Großöhmichen bei seinem Einstand als neuer Interimstrainer des Heesseler SV nach der 7:8 (3:3)-Niederlage im Bezirkspokal beim FC Can Mozaik zugeben musste. Damit scheiterten die Heeßeler in der 4. Runde erneut an einem klassentieferen Gegner und verpassten damit den Einzug in das Viertelfinale. Durch die Niederlage des Landesligisten ist nun auch der letzte verbliebene Vertreter des Altkreises aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden.
„Wir sind fußballerisch hinter den Erwartungen zurück geblieben. Mit dieser Leistung können wir nicht zufrieden sein“, gab Hendrik Großöhmichen bei seiner Premiere als Heeßels neuer Coach zu, wobei ihm im Pokal mit Mark Wielitzka (Rückenverletzung) und den beruflich verhinderten Sahin Caran, Christian Brüntjen, Fabian Hellberg und Julian Rapp eine Reihe von Spielern nicht zur Verfügung stand, was sich in der Schlussphase als nachteilig bemerkbar erwies.
Dabei hatte seine Mannschaft nach einem 0:1-Rückstand durch das Tor von Meric Demirbag (29.), das Jannis Iwan in der 35. Minute mit dem 1:1-Ausgleich beantwortete, durch Treffer von Steven Kriesten (42.) und Patrick Schuder (69.) bereits zweimal geführt. Allerdings konnte der Außenseiter aus der Bezirksliga durch Tore von Elvis Mputu (45.) und Onur Özer (90.) dann noch einmal ausgleichen.
„Das ist natürlich Pech, dass wir in der Schlussminute noch durch einen abgefälschten Ball den Ausgleich zum 3:3 kassieren mussten“, ärgerte sich Heeßels Trainer, für den es danach auch beim Elfmeterschießen zunächst nach Plan lief, als Jan-Henrik Matthes den Fehlschuss eines Mozaik-Spielers mit der 4:3-Führung beantwortete.
Doch während sich danach alle fünf angetretenen Elfmeterschützen von Mozaik als sichere Schützen erwiesen, war dies bei den Gästen außer bei Jan-Henrik Matthes nur bei Yannik Bahls, Kai Marx und Alexandar Gellert der Fall, da sich die Heeßeler Henrik Franke und Steven Kriesten als Fehlschützen erwiesen. So schieden die Heeßeler mit einer 7:8 (3:3)-Niederlage nach dem Elfmeterschießen aus dem Pokalwettbewerb aus.