Heesseler SV muss sich in Hameln gewaltig steigern

Rückkehr nach Heeßel endete mit einer 1:4-Pleite

HEESSEL (kd). So hatte sich der Heesseler SV mit seinem Trainer Niklas Mohs die Rückkehr in die alte Heimat nach Heeßel nicht vorgestellt. Statt, wie ab dieser Saison in der MARKTSPIEGEL-Arena in Burgdorf zu spielen, hatten sich die Verantwortlichen des Heesseler SV dazu entschlossen, anlässlich der Heeßeler Sportwoche in die alte Heimat zurückzukehren, um dort das Heimspiel gegen den TuS Sulingen zu bestreiten. Jener Elf aus dem Kreis Diepholz, die erst vor knapp zwei Wochen mit einem 1:0-Sieg beim SV Ramlingen/Ehlershausen zu überzeugen wusste.
Am Sonnabend bekam nun der Heesseler SV die Stärke der Mannschaft aus dem Norden des Bezirks Hannover zu spüren, die auf der Homepage ihrer Stadt mit dem Slogan: „Die Stadt voller Energie“ wirbt. Dass mit der Sulinger Mannschaft ihres neuen Trainers Maarten Schops in dieser Saison gerechnet werden kann, stellte sie am 6. Spieltag mit einem beeindruckenden 4:1 (1:1)-Sieg beim Heesseler SV unter Beweis. Die Partie fing bereits mit einem Aussetzer des Gastgebers in der 2. Minute an, als Sulingens Angreifer Tim Rieckhof nicht angegriffen wurde, so dass er die frühe 1:0-Führung erzielen konnte. Zum Glück konnte sich die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs einmal mehr auf die Torgefährlichkeit von Mark Wielitzka verlassen, der in der 34. Minute mit einem Kopfball für den 1:1-Ausgleich sorgte.
Den vorzeitigen K.O. bekamen die Heeßeler aber bereits in der 54. Minute versetzt, als nach einigen Patzern des Gastgebers im Spielaufbau der TuS Sulingen durch seinen routinierten Torjäger Mehmet Koc mit dem Tor zum 2:1 erneut in Führung gehen konnte, dem Erdal Ölge (56.) bereits zwei Minuten später das 3:1 folgen ließ. Die endgültige Entscheidung fiel bereits in der 64. Minute, als Tim Rieckhof (64.) das 4:1 erzielte.
Am Sonntag läuft der Heesseler SV Gefahr, bei einer Niederlage bei der SG Hameln 74 den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga zu verlieren. Dass die Hamelner ein mehr als ernst zu nehmenden Gegner sind, musste am Sonnabend auch der bisherige Spitzenreiter SV Bavenstedt bei seiner 1:2-Heimniederlage erfahren. Es bedarf am Sonntag also einer deutlichen Leistungssteigerung des kleinen HSV, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.