Heesseler SV ist neuer Landesliga-Spitzenreiter

In einer kampfbetonten Partie kämpfen der Heeßeler Jannis Iwan (rechts) und Christian Eilers um jeden Zentimeter. (Foto: Kamm)

Heeßeler haben jetzt aber vier Auswärtsspiele in Folge

HEESSEL (kd). Gleich zweimal Grund zum Jubeln hatten am Sonntag die Anhänger des Heesseler SV. Einerseits über den 3:1 (1:1)-Sieg ihrer Mannschaft in einer kampfbetonten Partie über den TSV Pattensen. Andererseits über die 1:3-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters OSV Hannover in Ramlingen. Somit übernahm der Heesseler SV mit 21 Punkten die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga. Gleichzeitig fiel aber auch ein Wermutstropfen in den Freudenbecher. „Mit dem schwer erkämpften Sieg über den TSV Pattensen müssen wir uns aber jetzt für vier Wochen bis zum Heimspiel am 9. November gegen den STK Eilvese von unseren Fans verabschieden, da auf uns jetzt mit den Partien beim TuS Sulingen, SG Hameln 74, SpVgg Bad Pyrmont und HSC Hannover vier Auswärtsspiele in Folge auf uns warten", berichtete Niklas Mohs.
Heeßels Trainer ist aber zuversichtlich, dass es seiner Mannschaft am Sonntag bei dem auf einem Abstiegsplatz stehenden Aufsteiger TuS Sulingen gelingt, die Erfolgsserie mit weiteren guten Leistungen fortzusetzen.
Beim 3:1-Sieg über den TSV Pattensen musste der kleine HSV zunächst einem 0:1- Rückstand durch Christian Eilers (5.) hinterherlaufen. Doch konnte Niklas Rohden (34.) mit einem Kopfball nach Freistoß von Jan-Henrik Matthes noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen. Spannend wurde es dann noch einmal in der Schlussphase, als es den Heeßelern noch gelang, durch Kesip Caran (87.) mit einem Kopfball sowie einem Konterabschluss durch Mark Wielitzka (90 + 1) für einen 3:1-Sieg zu sorgen.
Nun gilt es für den neuen Spitzenreiter, die Tabellenführung beim TuS Sulingen zu verteidigen. Mit erst acht Punkten, davon die Hälfte vor heimischem Publikum, muss der TuS Sulingen in den verbleibenden Spielen noch gewaltig zulegen, um nach dem Aufstieg nicht gleich wieder für die Rückkehr in die Bezirksliga zu sorgen. „Ich gehe davon aus, dass wir nach der Rückkehr von Steven Kriesten nahezu in Bestbesetzung in Sulingen antreten können", verriet Niklas Mohs.