Heesseler SV im Pokal raus, der FC Lehrte eine Runde weiter

Lehrter siegten 3:1 gegen den Landesligisten FC Eldagsen

BURGDORFER LAND (kd). Mit wechselndem Erfolg überstanden die beiden noch verbliebenen Altkreisvertreter am Dienstag das Pokalachtelfinale. Während der Heesseler SV beim HSC ausscheiden musste, überstand der FC Lehrte auch diese Runde und qualifizierte sich als einziger Vertreter des Altkreises Burgdorf für das Viertelfinale im NFV Bezirkspokal, wo es die Lehrter in der Runde der letzten acht Mannschaften im kommenden Jahr entweder mit den Bezirksligisten TuS Sudweyhe, TuSpo Schliekum und der SpVgg Bad Pyrmont zu tun haben werden oder zu Hause auf einen der Landesligisten HSC Hannover, TuS Garbsen, TuS Sulingen oder SG Hameln 74 treffen können.

HSC Hannover -
Heesseler SV 2:1

„Der HSC Hannover war als Spitzenreiter der Landesliga Hannover auf keinen Fall eine Nummer zu groß für uns. Uns stand aber bei unserer 1:2-Niederlage das Glück nicht zur Seite. Das gerechteste Ergebnis wäre daher ein Unentschieden gewesen", fand Heeßels Trainer Niklas Mohs nach dem Pokalaus seiner Mannschaft, in der bis auf Yannick Bahls in der Anfangsformation nur Spieler standen, die am Sonnabend beim 4:2-Sieg im Punktspiel beim TSV Wetschen nicht zur Startformation gehörten.
Nachdem die Heeßeler zu Beginn des Spiels mit zwei Riesenmöglichkeiten am HSC-Keeper Eren Tastan scheiterten, machte es HSC Angreifer Arafate Tcha-Ganaou in der 26. Minute besser und erzielte die 1:0-Führung, die Sydney Bazonzila in der 65. Minute auf 2:0 ausbaute. Der Anschlusstreffer von Christian Brüntjen (73.) mit einem Volleyschuss nach Flanke von Jonas Künne zum 1:2 kam zu spät, um noch für eine Wende im Spiel zu sorgen, da es der HSC danach geschickt verstand, die knappe Führung über die Zeit zu retten.

FC Lehrte -
FC Eldagsen 3:1

„Ich freue mich mit meiner Mannschaft, dass es uns durch unseren 3:1-Sieg gelungen ist, mit dem FC Eldagsen einen weiteren höherklassigen Gegner auszuschalten", freute sich Trainer Willi Gramann vom FC Lehrte über das Erreichen des Pokalviertelfinales. Dabei musste der FC-Coach vor dem Spiel mit der Hiobsbotschaft fertig werden, mit Mateusz Duraj auf seinen erfahrensten Abwehrspieler mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss verzichten zu müssen. Doch ließen sich die Lehrter davon nicht beirren und besaßen bereits in der Anfangsphase gute Möglichkeiten durch Michael Fitzner und Patrick Heldt, die aber vergeben wurden.
Besser machte es vor der Halbzeitpause Michael Duraj (39.), als er einen Alleingang mit dem Tor zur 1:0-Führung abschloss. Die 2. Halbzeit hatte kaum begonnen, als Patrick Heldt (47.) mit einem Volleyschuss auf 2:0 erhöhte. Etwas Spannung kam auf, als nach einem Handspiel von Önder Duyar die Gäste durch einen Handelfmeter von Steve Goede (70.) auf 1:2 verkürzen konnten. Für die endgültige Entscheidung mit dem Treffer zum 3:1-Sieg sorgte Patrick Werner (85.) fünf Minuten vor dem Abpfiff, nachdem er in der 80. Minute bereits die Latte getroffen hatte.