Heesseler SV fährt ersatzgeschwächt nach Pattensen

Rotsünder Jannis Iwan (links) wird dem Heesseler SV in den kommenden Spielen fehlen. (Foto: Kamm)

Gerät die Heeßeler Erfolgsserie in Gefahr?

HEESSEL (kd). Nicht zu stoppen ist der Heesseler SV auf seinem Vormarsch in Richtung der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga. Zwar wird es trotz des hart umkämpften 1:0 (0:0)-Siegs beim TuS Garbsen nicht mehr zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die Oberliga reichen, für den von den Heeßeler Verantwortlichen ohnehin keine Lizenz beantragt wurde. Doch kann sich die Erfolgsbilanz der Mannschaft von Trainer Niklas Mohs sehen lassen, die nun schon seit 16 Spielen in Folge ohne eine Niederlage ist und nun mit 47 Punkten den 5. Tabellenplatz belegt.
Am Sonntag hätte bei dem auf einem Abstiegsplatz stehenden TuS Garbsen nicht viel gefehlt und der Heesseler SV hätte zumindestens mit Schrammen die Heimfahrt angetreten. So stand die Partie bis drei Minuten vor dem Abpfiff noch torlos 0:0, ehe sich Patrick Schuder (87.) ein Herz fasste und nach Vorarbeit von Serhat Ediz abzog, was den 1:0-Sieg des Heesseler SV endgültig besiegelte, der bereits nach einer halben Stunde in Unterzahl auskommen musste, da Jannis Iwan (30.) nach einem Revanchefoul die rote Karte sah.
„Das macht die Sache am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim TSV Pattensen nicht einfacher", weiß Niklas Mohs, dessen Mannschaft sich bereits im Hinspiel beim 3:3 gegen die Elf von Trainer Hans-Joachim Kock sehr schwer tat, die in der Rückserie aber gewaltig abbaute und mit erst sechs Punkten aus acht Spielen derzeit einen Platz belegt, der den Abstieg bedeuten würde. Doch warnte Niklas Mohs bereits vor dem Rückspiel beim TSV Pattensen. „In Bestbesetzung wären wir ein mehr als gleichwertiger Gegner. Doch fallen bei uns derzeit zu viele Spieler aus. So müssen wir in Pattensen nicht nur unseren Rotsünder Jannis Iwan ersetzen, sondern auch Yannick Bahls wegen seiner fünften gelben Karte. Außerdem fehlen uns verletzungsbedingt mit Hendrik Großöhmichen, Steven Kriesten nicht nur zwei Spieler, sondern berufsbedingt mit Patrick Schuder und Alexandar Gellert (Urlaub) noch zwei weitere Stammspieler, so dass wir gewaltig aufpassen müssen, dass unser Erfolgsserie nicht zu Ende geht."