Heeßeler Erfolgsserie riss ausgerechnet beim HSC

Gegen Fortuna Sachsenroß hat Heeßel noch was gutzumachen

HEESSEL (kd). Für eine negative Überraschung sorgte der Heesseler SV am Sonntag mit der 1:2 (0:2)-Niederlage beim HSC Hannover. Damit ging eine stolze Serie des Tabellenzweiten der Fußball-Landesliga ausgerechnet beim Vorletzten HSC Hannover zu Ende. Durch die Niederlage der Heeßeler vergrößerte sich der Abstand zum Spitzenreiter Arminia Hannover auf nunmehr bereits elf Punkte.
„Ausgerechnet im 13. Spiel hat es uns erwischt", klagte Niklas Mohs. Doch zeigte sich Heeßels Trainer als fairer Verlierer. „Wir besaßen auf dem Kunstrasenplatz des HSC zwar bereits nach einer Minute die Chance, durch Jannis Iwan in Führung zu gehen, doch ist der Sieg unseres Gegners verdient, der sich in der 1. Halbzeit weitaus präsenter als meine Mannschaft zeigte.“ So wussten die vom Abstieg bedrohten Hausherren die Lethargie der Heeßeler in den Anfangsminuten zu nutzen, indem sie durch Tore von Martin Murawski (25.) und Felix Krüger (33.) mit 2:0 in Führung gehen konnten. „Nach der Pause kamen wir zwar besser ins Spiel, doch ist uns bis auf den Anschlusstreffer von Helge Brodtmann in der 50. Minute zum 1:2 nichts Entscheidendes mehr geglückt“, musste Niklas Mohs eingestehen.
Am Sonntag (15 Uhr) haben es die Heeßeler mit Fortuna Sachsenroß Hannover erneut mit einer Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu tun. „An das Hinspiel denke ich nicht gerne zurück, da wir es mit 1:2 gegen den Tabellenletzten verloren haben", gestand Heeßels Trainer ein, dessen Mannschaft am Sonntag einige Ausfälle zu beklagen hat. So besteht bei Moritz Peithmann der Verdacht auf einen Bänderriss. Mit Jannis Iwan fehlt am Sonntag ausgerechnet der torgefährlichste Stürmer der Heeßeler aufgrund seiner fünften gelben Karte, der noch im Hinspiel mit seinem Tor für den 1:2- Anschlusstreffer gesorgt hatte.