Heeßel will nicht auf Abstiegsplatz überwintern

Am Sonntag muss gegen den OSV ein Sieg her

HEESSEL (de). Humor bewies Trainer Niklas Mohs, als er trotz des 0:0-Unentschiedens seines Heesseler SV beim HSC BW Tündern die Punkteteilung als Erfolg ansah. „Wir haben zwar nur einen Punkt geholt, doch wenigstens das erste Mal zu Null gespielt.“ Bei objektiver Betrachtungsweise muss beim Blick auf die Tabelle der Fußball-Landesliga allerdings festgestellt werden, dass abstiegsgefährdete Mannschaften wie der OSV Hannover den Abstand zu den Heeßelern, die noch immer einen Relegationsplatz einnehmen, verkürzen konnten. So kommt nach dem 0:0-Unentschieden in Tündern, das Heeßels Trainer als ein leistungsgerechtes Remis bezeichnete, der Heimbegegnung am Sonntag zu Hause gegen den OSV Hannover erhöhte Bedeutung zu.
So könnte der Aufsteiger aus der hannoverschen Oststadt bei einem Sieg nach Punkten mit den Heeßelern gleichziehen. Verständlich aus Sicht des kleinen HSV, dass er dieses Vorhaben des OSV unter allen Umständen verhindern will. Auf der anderen Seite ist Niklas Mohs bewusst, dass der OSV weitaus stärker ist, als es die momentane Platzierung als Tabellenvierzehnter aussagt. So stehen im Aufgebot von Trainer Marcus Olm immerhin oberligaerfahrene Spieler wie Nikolas Zervas, Sascha Pohl, Anil Yesil und Andre Wessoleck (alle SC Langenhagen) oder Yannik Strunkey und Oliver Zwillus (beide Arminia Hannover). „Bis zum Beginn der Winterpause am 11. Dezember warten auf uns mit dem OSV, TSV Burgdorf, SV Ramlingen/Ehlershausen, TSV Mühlenfeld und Fortuna Sachsenroß noch fünf schwere Spiele, aus denen wir zumindest so viele Punkte holen müssen, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern“, legte sich Heeßels Trainer bereits fest.