Heeßel will mit Sieg in Tündern die Abstiegszone verlassen

Heeßels Jannis Iwan (links) versucht, sich im Dribbling durchzusetzen. (Foto: Kamm)

Gegen Bavenstedt verschlief der HSV die Anfangsphase

HEESSEL (de). Es läuft nicht so wie erhofft für den Heesseler SV. Nach nun zwölf Punktspielen belegen die Heeßeler in der Fußball-Landesliga mit dem 12. Rang zwar keinen direkten Abstiegsplatz, sondern „nur“ einen Relegationsplatz, doch hinkt der kleine HSV noch hinter den Erwartungen hinterher, wie auch ihr Trainer Niklas Mohs zugeben muss: „Wir müssen noch einige Punkte bis zur Winterpause holen.“
Am Sonntag hatten die Heeßeler gegen den SV Bavenstedt mit 1:3 (0:3) das Nachsehen.
Zwar handelte es sich bei den Gästen um den Tabellenzweiten, doch waren die Hausherren keineswegs so chancenlos, wie es das Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt. „Wir haben die Anfangsphase gegen die Bavenstedter verschlafen“, gab dann auch Heeßels Coach zu. So war die Partie im Grunde genommen bereits nach einer halben Stunde entschieden. So führten die Bavenstedter, die in ihren bisherigen zwölf Punktspielen erst eine Niederlage kassiert hatten, zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Tore von Daniel Hoffmann (19.), mit einem von Fabian Hellberg verursachten Foulelfmeter, Philipp Schlichting (22.) und Aleksandar Gellert (26.) mit 3:0, was bereits die Entscheidung bedeutete.
„Die Bavenstedter haben jede ihrer Torchancen genutzt. Wir hingegen haben in der 2. Halbzeit leider nur eine von gleich vier Möglichkeiten nutzen können“, bedauerte Niklas Mohs. So war der Anschlusstreffer von Nick Poelmeyer (64.) nach einem Foul an Nico Eccarius zu wenig, um noch eine Wende herbeizuführen.
Bereits am Sonnabend führt die Fahrt des Heesseler SV in den Raum Hameln, wo die Mannschaft von Niklas Mohs von 14 Uhr an bei Blau-Weiß Tündern antreten muss, die vier Punkte mehr als die Heeßeler Mannschaft aufweist. „Das Spiel müssen wir unbedingt gewinnen“, forderte dann auch Heeßels Trainer.