Heeßel verabschiedet sich aus dem Aufstiegsrennen

Herbstmeister büßte nach der Winterpause seine Form ein

HEESSEL (kd). Heeßels Trainer Niklas Mohs hatte noch im Vorfeld des Nachholspiels am Dienstag gegen den SV Bavenstedt gehofft, den Abstand zum Spitzenreiter VfL Bückeburg verkürzen zu können. Doch zeigte sich vor 120 Zuschauen, darunter sehr viele Anhänger aus Bückeburg, schon bald, dass die Heeßeler in den letzten Wochen ihre Form eingebüßt hatten. Mit 1:4 (0:2) zogen sie gegen den SV Bavenstedt den Kürzeren und weisen nun bereits fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer VfL Bückeburg auf.
Bereits zur Halbzeit führte der Hildesheimer Vorortverein, der von Willi Bergmann, dem früheren Trainer des TSV Isernhagen, gecoacht wird, durch Tore des künftigen Ramlinger Neuzugang Benjamin Holze (20.) und Lukas Marheineke (35.) mit 2:0, die Marcel Schrader (59.) auf 3:0 ausbaute, bevor Mark Wielitzka (66.) der Anschlusstreffer zum 1:3 gelang. Den Schlusspunkt setzte erneut Lukas Marheineke (85.) mit dem Tor zum 4:1-Endstand für den SV Bavenstedt.
„Nach menschlichem Ermessen war es das für uns im Kampf um den Aufstieg" gab Niklas Mohs zu. „Die Rückrunde ist für uns alles andere als optimal gelaufen."
Nur 17 Punkte aus 11 Spielen konnten die Heeßeler einfahren und belegen damit nur den 7. Platz in der Rückrundentabelle. Unabhängig vom Ausgang des vorgezogenen Spiels zwischen dem Heesseler SV und der SpVgg Bad Pyrmont am gestrigen Freitag (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) ist das dann doch ein eher enttäuschendes Ergebnis.
Dabei konnten sie sich in der Hinrunde noch mit dem Titel eines inoffiziellen Herbstmeisters schmücken. „Ich habe die rückläufige Entwicklung bei meiner Mannschaft leider zur Kenntnis nehmen müssen“, gab Niklas Mohs zu, der sich zu seinem Bedauern bestätigt sieht, dass sein erfolgter Tipp in der Winterpause wohl aufgehen wird, dass der VfL Bückeburg als Meister in die Oberliga aufsteigt.