Hart umkämpfter Sieg für den TTK Großburgwedel

Tischtennis 3. Bundesliga Nord Damen

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord der Damen hat der TTK Großburgwedel beim Sechstplatzierten Borussia Düsseldorf mit einem 6:3 einen gelungenen Start in die zweite Saisonhälfte hingelegt, dem allerdings harte Arbeit vorausging.
Beide Doppel hingen schon am seidenen Faden. Amelie Rocheteau/Lotta Rose zeichneten sich beim 12:10, 2:11, 11:8, 8:11, 11:8 letztendlich mit großem Siegeswillen aus. Die Zwei brachten Melissa Dorfmann/Sabrina Weisensee die erste Saisonniederlage bei. Entscheidend wirkte sich der erste Durchgang aus, bei dem das TTK-Duo einen Satzball ihrer Gegnerinnen abwehrte. Parallel verbuchten Dijana Holoková/Jessika Xu ein 9:11, 13:11, 9:11, 11:4, 11:6. Dramatisch verlief der zweite Durchgang, denn nach einem 9:4, 10:6 standen die Beiden beim 10:11 auf einmal mit dem Rücken zur Wand. „Die Doppel waren bislang die stärkste Waffe der Borussen, und unser Matchwinner“, sagte Teambetreuer Michael Junker. Das dritte Fünf-Satz-Spiel in Folge verbuchte die Nummer zwei Rocheteau nach einem 1:2-Satzrückstand mit einem 11:8, 11:8 gegen Wan Qian zu ihren Gunsten. Bis zum 7:6 verlief der Entscheidungssatz ausgeglichen. „Wir spielten in der Halle des Deutschen Herren-Rekordmeisters, die Stimmung von rund 60 Zuschauern war gewöhnungsbedürftig. Da wurde auch schon mal ein Netzroller beklatscht oder während der Ballwechsel applaudiert“, berichtete Junker von der speziellen Atmosphäre. Damit hatte der Tabellendritte den Gastgeberinnen jedoch erst einmal den Wind aus den Segeln genommen. Holokovà und Linkshänderin Rose siegten jeweils glatt 3:0. Die knappe Niederlage von Xu brachte die Gastgeberinnen zurück ins Geschäft, denn auch Holoková fand wie schon in der Hinrunde nicht das richtige Mittel im Spitzeneinzel beim 0:3 gegen Wan. „Dijana fehlte ein Satzgewinn, der beim 9:9 anfangs nicht weit entfernt lag“, so Junker. Diese Aufholjagd und die gegnerischen Fans führten bei Rocheteau zu Verunsicherung, die gegen Dorfmann 1:3 verlor. „Doch Lotta agierte konzentriert, und ein 13:11 im zweiten Satz zum 2:0 war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich der Coach.