Hannover 96 U 23 gewann PORTA-Pokal-Jubiläumsturnier

Verdienter 4:1-Sieg im Endspiel gegen HSC Hannover

RAMLINGEN (kd). Die Entscheidung bei der 30. Auflage des mit insgesamt 2.000 Euro dotierten PORTA-Pokalturniers, an dem insgesamt acht Mannschaften von der Landesliga bis hin zur Regionalliga teilnahmen, ist gefallen. Mit der U 23 von Hannover 96 setzte sich mit dem Regionalligisten nicht nur eine der höchstspielenden Mannschaften durch, sondern der Bundesliganachwuchs stellte auch das eindeutig beste Team, das im gesamten Turnierverlauf ohne Punktverlust blieb.
Auch im Endspiel gegen den HSC Hannover ließen sich die kleinen „Roten“ bei freiem Eintritt vor 650 Zuschauern nichts vormachen und gewannen auch in der Höhe verdient mit 4:1 (2:1)-Toren. Bis zur Halbzeit führte Hannover 96 durch Tore von Yousef Enghames (11.) und Malick Mboob (31.) bereits mit 2:1, wobei Mitchell Jordan (21.) für den HSC den 1:1-Ausgleichstreffer erzielen konnte. Auch in der 2. Halbzeit ließen sich die „Roten“ vom Landesligisten nichts vormachen und sorgten noch mit zwei Toren von Jordan Brown (76. und 78.) für einen standesgemäßen 4:1-Sieg.
Den verdienten Lohn für den Gewinn des diesjährigen PORTA-Pokalturniers in Höhe von 1.000 Euro nahmen die 96er von Ramlingens Präsidenten Jürgen Stern in Empfang. Aber auch der HSC Hannover, deren Trainer Martin Polomka den Sieg des zwei Klassen höher spielenden Gegners neidlos anerkannte, wurde für sein couragiertes Auftreten noch mit einer Prämie von 500 Euro belohnt, während die unterlegenen Halbfinalisten vom Heesseler SV (1:4 gegen Hannover 96 U 23) und der MTV Eintracht Celle (9:10 nach Elfmeterschießen gegen den HSC) noch mit jeweils 250 Euro belohnt wurden.
Den Heeßelern gelang es im Halbfinale gegen Hannover 86 U 23 sogar, durch Yannick Bahls (14.) mit 1:0 in Führung zu gehen. Patrice Epale Otto (27.) konnte noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen. In der 2. Halbzeit sorgten die 96er bereits früh für klare Fronten, als sie innerhalb von nur einer Viertelstunde durch Tore von Patrice Epale Otto (55.), Yousef Enghames (59.) und Maluck Mboob (60.) für die Entscheidung sorgten.
Turbulenter ging es im zweiten Halbfinale zwischen dem HSC Hannover und dem MTV Eintracht Celle durch, das der Landesligist gegen den Oberligaaufsteiger aus Celle mit 10:9 nach Elfmeterschießen gewann. Nach regulärem Spielverlauf hatte es 4:4 gestanden, wobei MTV Eintracht Celle bis zur Pause noch mit 4:1 geführt hatten, ehe der HSC in der 2. Halbzeit zur Aufholjagd blies und durch Tore von Adem Lukac (51.), Niklas Kiene (83.) und Furkan Ekiz (86.) nicht nur zum 4:4 ausgleichen kommen konnte, sondern auch noch das anschließende Elfmeterschießen gewann.
Die größten Überraschungen war das Ausscheiden des Pokalverteidigers TSV Havelse und des 1. FC Egestorrf/Langreder. Für beide Regioalligisten kam bereits nach der Vorrunde das Aus. Genauso wie für Oberligist Arminia Hannover und den Gastgeber SV Ramlingen/Ehlershausen.