Hält Heeßels Serie auch beim TSV Barsingausen?

Auch Auszeichnung als bestes Rückrundenteam lockt

HEESSEL (kd). Es ist müßig, darüber zu spekulieren, was gewesen wäre, wenn der Heesseler SV in der Hinrunde einen weitaus besseren Start als nur achtbeste Hinrundenmannschaftt mit 25 Punkten erwischt hätte. Fakt ist, dass die Heeßeler in der Rückrunde jetzt in 14 Begegnungen mit 32 Punkten die beste Rückrundenmannschaft sind und seit 20 Spielen in Folge ohne eine Niederlage sind.
Daher sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn bereits am Sonnabend von 16 Uhr ausgerechnet die Serie beim Tabellenschlusslicht TSV Barsinghausen reißen sollte, der bereits im Hinspiel mit 0:4 gegen die Heeßeler den Kürzeren zog.
Für Niklas Mohs wird es in Barsinghausen das letzte Spiel beim Heesseler SV als Trainer sein. Eine offizielle Verabschiedung nach seiner langjährigen Trainertätigkeit in Heeßel lehnte Nijkas Mohs ab, der im kleinen Rahmen in der Kabine tags zuvor von Heeßels 1. Vorsitzenden Rüdiger Zach verabschiedet wurde.
„Unsere Mannschaft ist super intakt. Das zeigen nicht nur die Ergebnisse“, sagte Heeßels scheidender Trainer, der zugab, selber überrascht gewesen zu sein, wie souverän seine Mannschaft beim 5:1 (4:0)-Sieg über den FC Eldagsen auftrumpfte. So waren die Gäste dann auch völlig chancenlos und konnten erst nach einer Stunde beim Stande von 0:4 durch ihren Torjäger Steve Goede (60.) den Anschlusstreffer erzielen. Zuvor hatte der Tabellenfünfte aus Heeßel bereits alles klar gemacht. Allen voran der glänzend disponierte Niklas Rohden, der als vierfacher Torschütze hervorstach und in der 13., 36., 45. und 60. Minute traf. Das 2:0 geht auf das Konto von Jan-Henrik Matthes, der in der 35. Minute mit einem Freistoß traf. „Nun wollen wir auch am Sonnabend beim Tabellenletzten TSV Barsinghausen gewinnen, der mit nur einem Heimsieg und vier Unentschieden die schwächste Heimmannschaft der Liga mit nur sieben Heimpunkten stellt“, so Niklas Mohs. Zum Saisonschluss muss Mohs am Sonnabend bei den Deisterstädtern allerdings auf seinen Kotrainer Simon Kirsch aus privaten Gründen verzichten.