Fußball als Hobby steht im Vordergrund

Das „runderneuerte“ Team des SV Sorgensen: oben v. li. Christoph Chwallek, André Jahnke, Yusuf Kütük, Steffen Tietze, Rainer Mietzner, Erhan Simlek, Suleyman Agirman und Wilfried Knyf (Trainer); unten v.li. Dennis Dal, Marcel Koschmieder, Erhan, Kapitän Kevin Rokahr, Keeper Dominik Döhring, Dennis Merker, L. Besrik und Kemal Tüfekci. Es fehlen Nils Borgfeld, Ahmet Deniz und Lars Gundlach. (Foto: Georg Bosse)

SV Sorgensen krempelt Herrenmannschaft um

SORGENSEN (gb). Mit dem Abstieg aus der 1. Fußball-Kreisklasse, der für den SV Sorgensen in der Saison 2011/12 darüber hinaus mit allerlei „Nebengeräuschen“ verbunden war, beginnt für die Schwarz-Gelben nicht nur sportlich eine neue Zeitrechnung. Die 1. Herrenmannschaft, die völlig umgekrempelt wurde, startet in der 2. Fußball-Kreisklasse 2012/13 einen kompletten Neuanfang, der von der ebenfalls neuen, ehrenamtlichen SVS-Führung um ihren 1. Vorsitzenden Claus-Peter Schade mit einer sympathischen Breiten- und Hobbysport-Philosophie begleitet wird.
„Für unseren familiär geprägten Dorfverein haben wir uns endgültig gegen einen überzogenen Leistungsgedanken entschieden. Der SV Sorgensen möchte künftig erst einmal ambitionierten Freizeitkickern die Möglichkeit geben, ihr Hobby „Fußball“ mit Spaß auszuüben. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf „Hobby“. Was wir leisten können, ist, Sorgenser Kindern- und Jugendlichen einen Rahmen zu bieten, um mit viel Freude Fußball zu spielen“, ist sich Claus-Peter Schade mit seinen Vorstandskollegen Achim Borgfeld (2. Vorsitzender), Karsten Heidrich (Spielausschuss & Schriftführer), Achim Range (Finanzen) und Jugendwartin Steffi Pätsch einig.
Aus der abgestiegenen Herrenmannschaft hielten nur Keeper Dominik Döhring, Rainer Mietzner, Kevin Rokahr und Nils Borgfeld dem SV Sorgensen die Treue. Cihan Toprak und Tobias Bohnsack schlossen sich dem SV Hertha Otze an. Aber durch das große Engagement von (Neu-)Trainer Wilfried Knyf, der etliche Neuzugänge für den SVS motivieren oder reaktivieren konnte, sowie mit Hilfe freundschaftlicher Kontakte, sei das Team für die kommende Spielzeit gut aufgestellt, lobt Claus-Peter Schade den Job des Übungsleiters.