Für Trainer Mirko Feuerhahn vom SuS Sehnde sind Meisterschaftsfeiern nichts Neues

Mit dieser Mannschaft geht SuS Sehnde in die Bezirksliga-Saison 205/2016. (Foto: kd)

Klassenerhalt ist das erklärte Ziel des Bezirksligaaufsteigers

SEHNDE (kd). Es war eine überraschende Entscheidung, als vor zwei Jahren der langjährige Trainer Andreas Janizki vom SuS Sehnde aus zeitlichen Gründen seinen Posten als Trainer des Kreisligisten aufgab und sich auf den Managerposten in Sehnde zurückzog. Noch schlauer war allerdings der Schachzug des früheren Sehnder Trainers, dessen Söhne Timo und Vincent zu den Leistungsträgern der 1. Mannschaft zählen, mit Mirko Feuerhahn auch gleich einen adäquaten Nachfolger zu benennen. „Mirko Feuerhahn läutet eine neue Ära ein“, titelte schon vor zwei Jahren ein Fußballmagazin und lag mit seiner Prognose goldrichtig. Andreas Janizki, der die Sehnder Mannschaft immerhin sieben Jahre lang trainiert hatte, hatte wieder einmal das richtige Gespür gehabt, dass der damalige Trainer der Kreisklassenreserve des SV Adler Hämelerwald genau der richtige Coach für seine junge Sehnder Mannschaft war.
Dabei hatte der 44j-ährige heutige Trainer des Bezirksligaaufsteigers schon vorher nicht nur als Trainer in Hämelerwald, sondern auch als Aktiver beim TSV Germania Arpke, Adler Hämelerwald und Eintracht Obershagen reichlich Titel als Spieler gesammelt. „Einige Meisterschaften waren es schon“, erinnert sich Mirko Feuerhahn auch noch gerne an seine Zeit als Altherrenspieler bei Eintracht Obershagen zurück. „Da bestehen noch heute Freundschaften mit ehemaligen Spielern der Eintracht, mit denen wir damals in die Bezirksklasse aufgestiegen sind“, freut sich Mirko Feuerhahn, der mit der Aussage überraschte, dass sein Pass noch heute bei der „Eintracht“ liegt.
Die ganze Aufmerksamheit von Mirko Feuerhahn gilt nun aber seit zwei Jahren dem SuS Sehnde. Nachdem seine Mannschaft die Saison 2013/2014 als Tabellenvierter in der Kreisliga abschloss, ließ sie in der abgelaufenen Saison vom Start an keinen Zweifel aufkommen, dass die Meisterschaft nur über den Klub aus dem Großen Freien führt. Die Zahlen sprechen dann auch eine deutliche Sprache. In 30 Meisterschaftsspielen der Kreisliga kassierten die Sehnder nur eine einzige Niederlage und ließen insgesamt nur drei Unentschieden zu. Überaus deutlich war dann auch der Vorsprung in der Tabelle der Kreisliga, Staffel 1, in der die Sehnder als Meister mit 81 von möglichen 90 Zählern 21 Punkte von dem nicht zum Aufstieg berechtigten 3. Tabellenplatz trennte, den der TSV Engensen einnahm. Mit nur 26 Gegentreffern verfügte der Bezirksligaaufsteiger über die beste Abwehr aller Mannschaften.
„Ein Verdienst auch unserer ehemaligen Jugendtrainer Uwe Steinke und Frank Dollinger, die eine große Anzahl von Spielern der 1. Mannschaft als Jugendliche trainiert und ausgebildet haben. Von der mannschaftlichen Geschlossenheit unserer Meistermannschaft, die einen Altersdurchschnitt von 25 Jahren aufweist, profitieren wir in erster Linie“, gibt Mirko Feuerhahn zu, der selber gespannt ist, wie sich seine Bezirksligaaufsteiger beim MARKTSPIEGEL-Cup schlagen, wo ihnen mit den Vorrundenpartien der Gruppe A auf der Sportanlage in Heeßel am Montag, 20. Juli, um 20 Uhr gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen I, am Donnerstag, 23. Juli, um 18.30 Uhr gegen den Heesseler SV sowie am Montag, 27. Juli, um 18.30 Uhr gegen den FC Lehrte die erste Nagelprobe bevorsteht.
Mit Heimkehrer Nils Pinkernell vom FSC Bolzum/Wehmingen und Bruce Pitschmann vom SC Hemmingen/Westerfeld konnten zusätzlich zum Stammkeeper Maximilian Steinke noch zwei Torhüter verpflichtet werden. Einen großen Coup landete Sehndes Trainer mit den Verpflichtungen von Ruslan Mechonzew und Lorenzo Pombo-Wulfes vom bisherigen Ligarivalen Yurdumspor Lehrte. „Von ihnen erwarte ich mir aufgrund ihrer Sturmqualitäten einiges“, sagte Trainer Mirko Feuerhahn, für den es ausschließlich darum geht, den Klassenerhalt zu schaffen.