Für die „Adler“ wird es langsam eng

Gegen Spitzenteams müssen Punkte her

HÄMELERWALD (kd). Der SV Adler Hämelerwald lässt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga 2 nichts unversucht, um doch noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Doch weiß Trainer Peter Wedemeyer trotz des 2:0 (0:0)-Sieges seiner Mannschaft beim TSV Engensen, dass 29 Punkte noch nicht zum Klassenerhalt ausreichen. Zwar belegt seine Elf als Tabellendreizehnter jetzt einen Relegationsplatz, doch können die „Adler“ noch von dem hinter ihnen liegenden Team vom Blauen Wunder abgefangen werden.
„Wir müssen in den verbleibenden Spielen am Sonntag bei Niedersachsen Döhren und eine Woche darauf zu Hause gegen den Landesliga-Aufsteiger STK Eilvese so viele Punkte wie möglich holen“, legte sich Hämelerwalds Trainer trotz der vermeintlich aussichtslosen Lage in den Spielen gegen die Spitzenmannschaften fest. Dass die „Adler“ in der Lage sind, sowohl dem Tabellensechsten aus Döhren als auch dem Spitzenreiter aus Eilvese Paroli zu bieten, bewiesen sie bereits in den Hinspielen. So setzten sich die Hämelerwalder im Hinspiel gegen Niedersachsen Döhren mit 1:0 durch, während sie in Eilvese unglücklich mit 0:1 unterlagen.
Dass sich der SV Adler Hänmelerwald überhaupt noch Chancen ausrechnen darf, sich weiterhin Bezirksligist zu nennen, verdankt er auch dem 2:0 (0:0)-Sieg beim TSV Engensen. Nach einer torlosen 1. Halbzeit mit einem Chancenplus für den TSV Engensen sah es in der 2. Halbzeit zunächst nicht gut aus für die Hämelerwalder. So scheiterte in der 53. Minute Martin Ritter mit einem Foulelfmeter an Engensens Torhüter Leon Burkert. „Doch zum Glück konnte nur wenig später Marcel Knappe (55.) für uns die 1:0-Führung erzielen“, freute sich Peter Wedemeyer, der dann noch einmal jubeln durfte, als Stavros Paraskevopulos in der 86. Minute mit seinem Tor zum 2:0 endgültig den Sieg der „Adler“ perfekt machte.