Für den RSE geht es beim TuS Sulingen um sehr viel

Die bitterste Niederlage gegen den TuS Sulingen kostete zum Ende der vergangenen Saison sogar den schon sicher geglaubten Aufstieg in die Oberliga. Ramlingens Dennis Yeboah wird nach der enttäuschenden Niederlage gegen den Angstgegner von einem Sulinger Spieler getröstet. (Foto: Kamm)

Beide wollen Anschluss an den HSC nicht verlieren

RAMLINGEN (kd). Der SV Ramlingen/Ehlershausen lässt nichts unversucht, um nach der Winterpause am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasen beim TuS Sulingen die Fortsetzung der Punktspiele nicht mit einem Fehlstart fortzusetzen. Zumal es sich bei dem Gegner am Sonntag um 15 Uhr um eine Mannschaft handelt, gegen die der RSE in der Vergangenheit immer den Kürzeren zog, so dass es nicht abwegig wäre, von einem Angstgegner des SV Ramlingen/Ehlershausen zu sprechen.
„Gegen die Sulinger haben wir stets verloren. Ich kann mich nicht an einen Sieg erinnern", gab dann auch Trainer Kurt Becker zu, dessen Elf auch im Hinspiel mit 0:1 das Nachsehen hatte. Um nicht auch im sechsten Aufeinandertreffen als Verlierer vom Platz zu gehen, ließ Kurt Becker daher nichts unversucht, seine Mannschaft akribisch auf die Fortsetzung der Punktspiele nach der Winterpause vorzubereiten. Neben den Testspielen bei den Bezirksligisten VfL Westercelle (5:2) und SV Brigitta Steimbke (2:2) sowie dem Auftritt beim Kreisligisten TSV Wettmar (5:2) folgte am vergangenen Sonntag auf dem Hemminger Kunstrasenplatz noch ein Testspiel gegen Niedersachsen Döhren, das der Landesligist durch drei Tore von Dustin Reinhold sowie von Marlon Pickert und Patrick Richter gegen den Tabellenführer der Bezirksliga mit 5:2 (1:0) gewann.
„Am Mittwoch, 24. Februar, bestreiten wir von 19.30 Uhr an noch ein weiteres Testspiel beim TSV Barsinghausen", kündigte Ramlingens Coach an. „Damit sollten wir gut vorbereitet sein für den Auftritt bei unserem Tabellennachbarn, der zwar zwei Punkte weniger als wir als Tabellenzweiter auf dem Konto hat, dafür aber auch ein Spiel weniger als wir ausgetragen hat. Es ist doch etwas völlig anderes, auf einem Kunstrasenplatz als auf einem Rasenplatz zu spielen."
Gegen Döhren konnte der RSE wieder auf Johannes Lübow und Franklin Nnane nach langer Verletzungspause zurückgreifen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob sie in Sulingen bereits zum Aufgebot zählen werden, da bis auf Torben Tepper, der sich im Training einem Muskelfaserriss zugezogen hat, alle anderen Spieler einsatzfähig sind.