Friesen Hänigsen hat Leistungsgrenze noch nicht erreicht

Mit dieser Mannschaft geht der TSV Friesen Hänigsen in die neue Kreisliga-Saison: (v.l.) oben Sven Wedemeyer, Lennart Liebenau, Sven Osterloh, Maximilian Gluch, Marco Moszczynski, Malte Bork, Hamid Hassen, Alexander Kock, Manuel Winkelmann, Kapitän Sven Heinemann, Trainer Jürgen Jung; (v.l.) unten Maximilian Dummer, Benjamin Otte, Murat Özden, Louis Mau, Jan Heinemann, Tim Schreiber, Kevin Ketz, Simon Schreiber, Marco Klingberg, Nils Bork. (Foto: Kamm)
 
Die Neuzugänge: v.l. Kevin Ketz (SV Ramlingen-Ehlershausen/2. A-Jgd.), Maximilian Gluch (SV Sorgensen), Alexander Kock (TuS Altwarmbüchen/ A-Jgd.), Maximilian Dummer, (SV Ramlingen-Ehlhausen/2. A-Jgd.), Simon Schreiber (SV Sorgensen), Manuel Winkelmann (SV Sorgensen), Trainer Jürgen Jung. (Foto: Kamm)

Verjüngungskur in Hänigsen wird weiter fortgesetzt

HÄNIGSEN (de). Auf Bewährtes vertrauen. Dieses Motto hat sich der TSV Friesen Hänigsen auf die Fahnen geschrieben, um erneut erfolgreich in die Kreisligasaison 2012/2013 zu starten, die in der abgelaufenen Saison überaus erfolgreich verlief. So erwies sich die zu Beginn der vergangenen Saison durchgeführte Verjüngungskur beim TSV Friesen Hänigsen als ein echter Gewinn.
„Die Verjüngung des Kaders trug mit Sicherheit dazu bei, dass wir uns vom zehnten auf den vierten Platz in der Tabelle verbessern konnten“, stellte mit berechtigtem Stolz Trainer Jürgen Jung fest. Dabei hatten es die Hänigser bis zwei Spieltage vor Saisonschluss sogar selber in der Hand, aus eigener Kraft den zur Relegation berechtigten 2. Tabellenplatz zu erreichen. Doch ließen Niederlagen im vorletzten Spiel beim SuS Sehnde und in der Abschlussbegegnung zu Hause gegen den SC Hemmingen/Westerfeld den Traum platzen, womöglich den Aufstieg über eine Relegationsrunde zu schaffen. „Meine Mannschaft hat aber viel mehr erreicht, als ihr vorher zugetraut wurde“, sagte Jürgen Jung, der den eingeschlagenen Weg mit jungen Leuten weiter verfolgen wird.
So wird man auch in dieser Saison auf große Namen verzichten. „Noch hat die Mannschaft nicht ihre Leistungsgrenze erreicht“, ist Hänigsens Trainer überzeugt, der hin und wieder nicht nur auf Leistungsträger wie Malte oder Nils Bork studien- oder berufsbedingt verzichten muss, sondern auch auf andere Nachwuchskräfte.
„Der Beruf geht eben vor. Das müssen wir als reiner Amateurverein akzeptieren. Doch bin ich davon überzeugt, dass wir mit diesem Problem nicht alleine dastehen“, ist Jürgen Jung überzeugt, dass es anderen Kreisvereinen auch so geht.
Was seiner Mannschaft noch zu einer echten Spitzenmannschaft fehlt, verrät ein Blick in die Statistik. So entsprechen die Leistungen der Hintermannschaft mit 50 Gegentoren noch nicht der einer Mannschaft, die sich in der klassenhöheren Bezirksliga auf Dauer etablieren könnte. Auch haben die „Friesen“ zu Hause mit nur 32 von 45 möglichen Zählern zu viele Punkte liegen gelassen. So konnten die Hänigser selbst gegen den Absteiger FC Burgwedel nicht gewinnen. Das Spiel ging mit 0:4 verloren. Auch gegen den TSV Kleinburgwedel kamen die „Friesen“ nicht über ein 2:2 hinaus.
Ob nun die Neuzugänge mit dazu beitragen können, die Schwächen zu beseitigen, wird der Saisonverlauf zeigen, wo es die Friesen zu Beginn mit dem Absteiger aus Ramlingen, dem SC Hemmingen/Westerfeld, MTV Ilten II und dem TSV Germania Arpke mit starken Gegnern zu tun haben wird.
Auch diesmal sind es A-Juniorenspieler, wie Maximilian Dummer und Kevin Ketz (SV Ramlingen/Ehlershausen), Alexander Kock (TuS Altwarmbüchen), Florian Nitz (Uetze 08) sowie junge ehemalige „Friesen“-Spieler vom SV Sorgensen, wie Simon Schreiber, Maximilan Gluch, Thomas Jäger, und Routinier Manuel Winkelmann, die neben Christian Jäger (Eintracht Obershagen) und Benjamin Otte aus der 2. Mannschaft den Kader vergrößern und damit den Leistungsdruck erhöhen sollen.
Mit 23 Spielern ist der Kader personell so gut besetzt, wie schon lange nicht mehr, wie die nachstehende Aufstellung belegt: Malte Bork, Nils Bork, Maxiilian Dummer, Maxiilian Gluch, Hamid Hassen, Jan Heinemann, Sven Heinemann, Christian Jäger, Thomas Jäger, Kevin Ketz, Marco Klingberg, Alexander Kock, Lennart Liebenau, Louis Mau, Marco Moszczynski, Florian Nitz, Sven Osterloh, Benjamin Otte, Murat Özden, Simon Schreiber, Tim Schreiber, Sven Wedemmeyer, Manuel Winkelmann.