FC Lehrte und RSE dürfen nichts anbrennen lassen

Für Aykutalp Beser (rechts) ist im Heimspiel gegen den Koldinger SV ein Sieg Pflicht, um weiter an der Spitzengruppe der Landesliga dranbleiben zu können. (Foto: Kamm)

Heeßel und TSV Burgdorf müssen am Sonnabend auswärts ran

BURGDORFER LAND (kd). Nur die Hälfte der angesetzten acht Begegnungen des 17. Spieltages konnten am vergangenen Wochenende stattfinden. Zu den Ausfällen zählten auch die Partien des SV Ramlingen/Ehlershausen, Heesseler SV und TSV Burgdorf, während der FC Lehrte sein Spiel beim FC Eldagsen mit 0:2 verlor. Am Wochenende soll der 3. Rückrundenspieltag mit den Begegnungen am Sonnabend um 14 Uhr mit den Gastspielen des Heesseler SV beim TSV Wetschen und der TSV Burgdorf beim SV Bavenstedt fortgesetzt werden. Am Sonntag genießen um 14 Uhr der FC Lehrte gegen SV B-E Steimbke sowie der SV Ramlingen/Ehlershausen gegen den Koldinger SV Heimrecht.

TSV Wetschen -
Heesseler SV

Nach einer durch Spielausfälle zwangsbedingten langen Pause hofft der Heesseler SV darauf, dass am Sonnabend ab 14 Uhr das Rückspiel beim TSV Wetschen stattfindet. Mit erst 13 ausgetragenen Begegnungen gehören die Heeßeler zusammen mit dem TSV Pattensen zu den Teams, die die meisten Nachholspiele zu bestreiten haben.
„Wir hätten uns am vergangenen Sonntag nach wochenlanger Abwesenheit durch die zahlreichen Auswärtsspiele gerne wieder einmal unseren Zuschauern zu Hause gegen Bad Pyrmont präsentiert. Doch leider ging bei uns gar nichts“, bedauerte Heeßels Trainer Hendrik Großöhmichen die Spielabsage. Daher hofft der HSV-Coach nun darauf, dass am Sonnabend die Partie beim Tabellenvorletzten TSV Wetschen stattfindet, der erst sieben Punkte aufweist. Einen dieser Punkte holte der TSV Wetschen im Hinspiel (2:2) beim Heesseler SV.

SV Bavenstedt -
TSV Burgdorf

Mehr als zufrieden wäre wohl Trainer Holger Kaiser, wenn seiner Mannschaft von der TSV Burgdorf am Sonnabend ab 14 Uhr beim SV Bavenstedt ein ähnlicher Coup gelingen würde, wie seinem Vorgänger Diego de Marco beim 0:0 im Hinspiel. Während die TSV Burgdorf jetzt mit 15 Punkten auf einen der vier Abstiegsplätze abgerutscht ist, ist der SV Bavenstedt mit 29 Punkten als Tabellenzweiter der ärgste Verfolger des Spitzenreiters TuS Sulingen. Und dies, obwohl die Bavenstedter am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel beim TuS Sulingen mit 0:2 den Kürzeren zogen.
Bleibt abzuwarten, wie der SV Bavenstedt den Rückschlag durch die Niederlage im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga verkraftet hat. Dennoch fällt dem Tabellenzweiten im Heimspiel gegen die TSV Burgdorf eindeutig die Favoritenrolle zu. Zwar gehört der SV Bavenstedt mit erst 22 erzielten Treffern nicht zu den torgefährlichsten Mannschaften der Landesliga, doch stellen die Bavenstedter dafür mit erst 13 Gegentoren die beste Abwehr der Liga. Was ebenfalls für den SV Bavenstedt spricht, ist ihre Heimstärke mit 18 Zählern aus acht Spielen, wobei sie zu Hause als drittbeste Mannschaft noch ungeschlagen sind. Dagegen nimmt sich die Bilanz der TSV Burgdorf in Auswärtsspielen mit nur sechs Punkten aus sieben Spielen spärlich aus, womit die TSVer zu den schwächsten Mannschaften zählen.

FC Lehrte -
SV B-E Steimbke

„Es ist mehr als ärgerlich für uns, dass wir im Kampf um den Klassenerhalt den Befreiungsschlag durch die 0:2-Niederlage beim FC Eldagsen verpasst haben“, ärgerte sich Trainer Willi Gramann über die Schlappe, die seine Mannschaft vom FC Lehrte mit jetzt 18 Punkten weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz verharren lässt. „Bei einem Sieg wären wir nicht nur an Eldagsen, sondern auch am Heesseler SV vorbei gezogen“, rechnete der FC Coach vor, der in Schiedsrichter Marco Großöhmichen vom Heesseler SV eine der Personen ausmachte, die mitentscheidend für die Niederlage seiner Mannschaft war.
Willi Gramann warf dem Unparteiischen vor, beim Spiel in Eldagsen mit zweierlei Maß gemessen zu haben. So war sein Team nahezu die gesamte Spielzeit die tonangebende Mannschaft. „Doch wurden wir immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen benachteiligt“, sagte Willi Gramann, dessen Elf in der 81. Minute durch das Tor von Steve Goede mit 0:1 in Rückstand geriet, dem nach Meinung des FC-Trainers eine Regelwidrigkeit der Heimmannschaft durch ein Handspiel vorausging.
Steve Goede war es auch, der in der 87. Minute mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des FC Eldagsen sorgte, nachdem zuvor Önder Duyar (86.) die gelb-rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel sah. „Nun müssen wir alles daran setzen, die verloren gegangenen Punkte mit einem Heimsieg über den Mitaufsteiger SV B-E Steimbke zurück zu holen“, kündigte Lehrtes Trainer an, der zu Recht darauf verweist, dass seine Mannschaft bereits das Hinspiel mit 2:1 gewinnen konnte.
Allerdings stellte sich im Saisonverlauf heraus, dass die Steimbker von einer Heimschwäche befallen sind, was eine noch bessere Platzierung als den derzeitigen 6. Tabellenplatz mit jetzt 25 Punkten verhinderte. Auswärts ist der Aufsteiger aus dem Kreis Nienburg hingegen eine Macht, wie 18 Punkte aus acht Auswärtsspielen belegen, womit die Steimbker noch ungeschlagen die stärkste Auswärtsmannschaft der Landesliga sind.

SV Ramlingen/E. -
Koldinger SV

Obwohl die Mannschaft vom SV Ramlingen/Ehlershausen durch den Spielausfall in Almstedt am vergangenen Wochenende zum Zuschauen verurteilt war, nimmt das Team von Trainer Kurt Becker nach 15 Spielen mit 28 Punkten weiterhin den 3. Tabellenplatz ein. Allerdings beträgt der Rückstand des Tabellendritten aus Ramlingen auf den Spitzenreiter TuS Sulingen jetzt bereits neun Punkte, nachdem der Primus das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SV Bavenstedt mit 2:0 zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
„Daher ist am Sonntag gegen den Koldinger SV ein Heimsieg Pflicht“, ließ Kurt Becker angesichts der Tabellenkonstellation bereits wissen. Bereits das Hinspiel konnten die Ramlinger gegen den Koldinger SV mit 3:0 gewinnen, den als Tabellenvierzehnten mit jetzt acht Punkten bereits neun Punkte von einem Nichtabstiegsplatz trennen. Allerdings sollten sich die Ramlinger tunlichst davor hüten, die Elf von Trainer Diego de Marco zu unterschätzen. Der Koldinger SV konnte auf eigenem Platz in fünf Heimspielen noch keinen Punktgewinn verzeichnen, während sämtliche acht Punkte aus neun Auswärtsspielen resultieren.