Es läuft für den SV Ramlingen/Ehlershausen II

Adler Hämelerwald wartet noch immer auf den ersten Sieg

BURGDORFER LAND (kd). Während der SV Ramlingen/Ehlershausen II als Tabellendritter der Bezirksliga 2 am Sonntag um 15 Uhr den Neunten TuS Davenstedt zu Gast hat, droht dem noch sieglosen Schlusslicht Adler Hämelerwald zur gleichen Zeit beim Tabellenzweiten SV Iraklis Hellas eine erneute Niederlage.

SV Ramlingen/E. II -
TuS Davenstedt

Es läuft bei der Reserve des SV Ramlingen/Ehlershausen, die in den bisherigen sechs Spielen erst eine Niederlage einstecken musste. Daher geht der Tabellendritte der Bezirksliga auch am Sonntag um 15 Uhr als klarer Favorit in das Heimspiel gegen TuS Davenstedt, der am Sonntag zu Hause allerdings mit einem 3:1-Sieg über Niedersachsen Döhren aufhorchen ließ. „Daher sollten wir von Beginn an höllisch aufpassen, zumal unser Gegner das Toreschießen beherrscht, wie bereits 14 Saisontreffer belegen, dem allerdings auch 17 Gegentore gegenüberstehen“, weiß Ramlingens Trainer Darijan Vlaski.
Am Sonntag konnte Ramlingens Reserve das Spiel beim Landesligaabsteiger TuS Garbsen mit 2:0 (1:0) für sich entscheiden, obwohl der RSE nach einer roten Karte für Torhüter Benjamin Brosche (25.) wegen eines Foulspiels außerhalb des Strafraums über eine Stunde lang in Unterzahl auskommen musste. Zu diesem Zeitpunkt führte der Tabellendritte durch ein Tor von Patrick Richter (9.) bereits mit 1:0, die sein Sturmkollege Torben Tepper (55.) in der 2. Halbzeit dann zum Endstand zum 2:0 ausbauen konnte.

SV Iraklis Hellas -
Adler Hämelerwald

Prächtig in Schuss ist der Tabellenzweite SV Iraklis Hellas, der seine sportliche Heimat in der Voltmerstraße in Hainholz hat, wo der Tabellenzweite seine bisherigen drei Heimspiele allesamt gewann und dabei 10:1 Tore erzielte. Das Gegenteil ist beim Aufsteiger Adler Hämelerwald der Fall, der bisher erst ein Remis beim 2:2 gegen Borussia Hannover erzielen konnte und daher mit nur einem Punkt aus sechs Spielen das Tabellenende ziert.
„Wir wussten, wie schwer es für uns als Aufsteiger wird“, macht sich dann auch Peter Wedemeyer nichts vor. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein. Doch dann müssen wir hin und wieder auch mal für eine positive Überraschung sorgen", fordert der „Adler“-Trainer. Bei der 2:4 (1:2)-Heimniederlage gegen den TSV Stelingen sah es trotz des schnellen Rückstandes von 0:2 nach den Toren von Benjamin Klusmann (8.) und Ruben Pardo dos Santos (10.) so aus, als wenn die Hämelerwalder nach dem Anschlusstreffer von Maurice Kotz (32.) zum 1:2 noch einmal für eine positive Überraschung sorgen könnten. Doch spätestens nach den Treffern von Maik Warnecke (58. und 79.) zum 4:1 für den TSV Stelingen war die Entscheidung gefallen, obwohl Philipp Geyer (86.) noch einmal auf 2:4 verkürzen konnte.